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Kriminalbeamte beziehen Büros in Lennestadt Altenhundem

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Die Direktion Kriminalität Kreis Olpe bezieht neue Räume in Lennestadt Altenhundem
Nach dem Umzug: (v.l.) Stefan Winkler (Leiter Direktion Kriminalität), Andreas Hausmann (Leiter Kriminalkommissariat 2), Nina Walke (Teamleitung für die Kriminalität in Attendorn, Lennestadt, Kirchhundem und Finnentrop), Landrat Theo Melcher, Polizeidirektor Jürgen Griesing und Ralf Zeitz (stellvertretender Leiter Polizeiwache Lennestadt). © Polizei Olpe

Bereits seit einigen Jahren ist es in dem 1994 bezogenen Polizeigebäude an der Kortemickestraße in Olpe zu eng geworden. Hinzu kamen einige neue Regierungsbeschäftigte und auch die verwendete Technik benötigt immer mehr Platz, sodass eine Lösung des Problems gesucht wurde. So sind jetzt Mitte Juni Mitarbeiter der Direktion Kriminalitätsbekämpfung nach Lennestadt in die Gartenstraße umgezogen.

Altenhundem - Da in dem Gebäudekomplex in Altenhundem noch „Zimmer frei“ waren, entschieden sich die Verantwortlichen einen Umzug anzustreben. Und so mussten gefühlt hunderte von Aktenordnern, mehrere Schreibtische, Computer und Bildschirme, Pflanzen und alles andere mit einem Umzugsunternehmen von Olpe nach Altenhundem gebracht werden.

Das Neue daran: Es wird dort neben dem Wach- und Wechseldienst, dem Bezirksdienst und dem Verkehrskommissariat nun auch Ermittlerinnen und Ermittler Kriminalpolizei geben. Noch in den neunziger Jahren gab es eine „Kripo“ in Lennestadt. Damals besetzt mit drei Beamten, die den Bezirk betreuten.

„Die Bürger wird es vielleicht freuen, mehr Polizei vor Ort zu haben, zumal die Wege für den einen oder anderen kürzer sein werden“, teilt die Kreispolizeibehörde mit. „Die Kolleginnen und Kollegen des Kriminalkommissariates 2 werden in Zukunft auch im Tagesbetrieb die Kräfte des Wach-und Wechseldienstes unterstützen.“ Geplant sind bis zu neun Mitarbeiter, die in der Gartenstraße ihren Dienst versehen sollen. Außer Delikten im Bereich Einbruch, des schweren Diebstahls, des Betruges und der Kraftfahrzeugkriminalität werden hier zum Beispiel einfache Diebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen bearbeitet.

Landrat Theo Melcher begrüßt den Umzug: „Mit diesem mehr oder weniger erzwungenen Umzug können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen lösen wir in Olpe das Raumproblem, zum anderen sind wir näher an der Bevölkerung, aber auch näher an unserem Klientel. In einer Zeit, in der mehr und mehr zentralisiert wird, ein ungewöhnlicher, aber in diesem Fall machbarer Weg.“ Positive Rückmeldungen gab es schon für die Neuen in Altenhundem. Zeugen, die zur Vernehmung vorgeladen wurden, freuten sich darüber, ihre Polizei vor Ort zu haben.

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