Die Radwege im Herbst können gefährlich sein

Da wird's eng: Günter Pohl kommt mit Speed den Radweg runter: der Wagen parkt die eine Hälfte zu, Mengen an Laub machen den Rest rutschig. Foto: Gregor Breise

Günter Pohl aus Oedingen ist für die regelmäßige Wartung

Oedingen. (gb)

Günter Pohl aus Oedingen tritt oft in die Pedale: seit Mai hat er 2300 Kilometer mit seinem Rennrad zurückgelegt, drei- bis viermal die Woche nutzt er die Radwege von Oedingen aus quer durch den ganzen Kreis.Da erlebt er natürlich so einiges auf seinen Touren und oft ist es leider nicht ungefährlich.

Gerade jetzt im Herbst ist er mit seinen äußerst schmalen Rennreifen aber nur ungern auf den Radwegen unterwegs. "Wenn ich vom Gesetzgeber schon gezwungen werde, diese Radwege zu nutzen, dann sollen sie auch vernünftig befahrbar sein." Der Ortstermin am Radweg Oedingen - Oberelspe zeigt es: vor lauter glitschigem Laub sieht man den Weg kaum noch, Strauchschnitt und faulendes Obst bedecken ebenfalls häufig die Fahrradbahnen. "Wir werben ja auch touristisch mit unseren Radtouren, aber es reicht nicht, dass sie nur schön sind, sie sollten auch sicher sein", so der engagierte Oedinger.

Um gesund von seinen zahlreichen Radtouren zurückzukehren, wünscht er sich von den Verantwortlichen: die regelmäßige Wartung der Radwege besonders im Herbst; Anlieger (gewerblich/landwirtschaftlich) sollten unmittelbar nach Verschmutzung die Wege reinigen; mehr Rücksicht der Autofahrer gegenüber der Radfahrer sowohl im fließenden Verkehr als auch beim stehenden (Parken auf den Wegen).

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