Grevenbrück dreht beim Ortsjubiläum die Zeit zurück

Reise in die Vergangenheit

Auf eine Zeitreise – nicht nur im nostalgischen Riesenrad (Beispielfoto) – dürfen sich Besucher am 12. und 13. September in Grevenbrück freuen. Foto: Archiv

Ein absoluter Publikumsmagnet im Rahmen des Marktes ist am 12. und 13. September die „Nostalgie-Kirmes“ auf dem Betriebsgelände der Firma Schauerte, zu der auch das älteste transportable Riesenrad Deutschlands kommt. Erbaut wurde es 1902 – die Fahrt wird somit zur Zeitreise in die Kaiserzeit.

Eigentümer Werner Feldmann muss in jedem Jahr viel Zeit in die Erhaltung des historischen Holz-Riesenrades stecken. Auf einer Höhe von 13,50 Meter erwartet die Besucher ein faszinierender Blick über Grevenbrück.

Mit einem nostalgischen Schausteller-Traktor reist Ingo Schweng aus Bochum nach Grevenbrück an – mit ca. 25 km/h. Im Gepäck hat er sein Spiegel-Hängekarussell aus dem Jahr 1949. Auf Pferden, Schweinen, Wölfen und weiteren Tieren können die Kinder so eine historische Karussellfahrt erleben. Das Fahrgeschäft wurde ursprünglich in Süddeutschland gebaut und damals von Ponys angetrieben – bis es in den 60er Jahren auf den Strom-Antrieb umgestellt wurde.

Nostalgischer Jahrmarkt

Die großen Spiegel am Karussell verleihen eine besondere Atmosphäre. Jede Fahrt wird mit einer nostalgischen Glocke im wahrsten Sinne des Wortes „eingeläutet“.

Die Familie Peter Anton baut gleich zwei Attraktionen aus den 60er und 70er Jahren auf. Unter anderem ein nostalgisches großes Kinder-Sportkarussell der Karussell-Baufirma Hennecke. Auf diesem Karussell können die Kinder zum Beispiel mit einem Omnibus oder einer Postkutsche fahren, mit knatternden Motorrädern einige Runden drehen – oder mit kultigen Autos andere Fahrzeuge „verfolgen“. Ein 11 Meter langer Schießwagen der 1960er-Jahre lädt zum Kirmesschießen wie zur damaligen Zeit ein. Wer wird auf dem Jahrmarkt Schützenkönig?

Bei dem nostalgischen Jahrmarkt sind auch ein großer Jahrmarkt-Pavillon der 40er-Jahre mit Entenangeln, einer Wurfbude der 30er Jahre und einem „Hau den Lukas!“ der 1920er-Jahre zu sehen. Hier können Kinder und Erwachsene an separaten Geräten ihre Kraft messen. Am „Lukas“ empfängt die Gäste der Artist und Fakir „Ragmanghani“. Die Besucher können erleben, wie er einen schweren Vorschlag-Hammer auf der Kinnspitze balanciert.

Eine nostalgische Wurstbraterei, leckere Waffeln, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Lebkuchenherzen runden das Erlebnis für alle Generationen ab.

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