Richtfest des Bahnhofs ein bedeutender Tag für den Ort

Bürgermeister Alfons Heimes und der Vorsitzende der IG Grevenbrück, Arnold Vogt, gestern Nachmittag beim Richtfest des Bahnhofs. Foto: Gregor Breise

Weitere Maßnahmen folgen - altes Postamt wird abgerissen

Grevenbrück. (gb)

Nein, Herr Bürgermeister, der Zimmermann kam zum Richtfest des Grevenbrücker Bahnhofs nicht zu spät, weil er sich auf den Daumen gekloppt hatte, sondern weil er, aus dem HSK anreisend, in Elspe vor der Vollsperrung stand.Aber der Zimmermannsspruch und der kirchliche Segen konnte dann doch bei guter Beteiligung von Seiten der Bevölkerung und lokaler Politprominenz erfolgen.

"Dies ist ein bedeutender Tag für Grevenbrück", erklärte das Stadtoberhaupt bei mageren sieben Grad Außentemperatur.

"Denn die Sanierung des Bahnhofes tritt weitere Maßnahmen hier im Bahnhofsumfeld los", erklärte Bürgermeister Heimes. Die Straße wird auf das Eingangsniveau des Bahnhofes angehoben, das alte Postamt gegenüber muss abgerissen werden, der Busbahnhof wird verlegt, der Bahnsteigbereich wird umgestaltet und die Umbaumaßnahmen münden dann in die behindertengerechte Unterführung.

"Die Sanierung hier in Grevenbrück ist viel schwieriger als in Altenhundem", erläuterte Heimes. Zum einen sei die Fläche geringer (nur 720 Quadratmeter), zum anderen war das Gebäude maroder.

1862 errichtet, 1904 erweitert und 1992 unter Denkmalschutz gestellt - so lautet die kurze Historie des Bahnhofs, der schließlich von der Stadt für einen Euro gekauft wurde. "Mehr war es aber auch nicht wert", so der fachmännische Kommentar zum damaligen Zustand.

Die Sanierungskosten des Gebäudes belaufen sich auf satte 1,5 Millionen Euro, davon stehen 350.000 Euro als Fördergelder zur Verfügung - die Fassade bleibt dabei komplett erhalten.

Die weiteren Baumaßnahmen im Umfeld werden den Grevenbrückern am 6. Dezember um 18 Uhr bei einer Bürgerversammlung näher erläutert. Wo, ist noch nicht geklärt, aber wohl nicht im Bahnhof.

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