"Salon Hessmann" feiert 80 Jahre

Der "Salon Hessmann" in Saalhausen feiert am kommenden Samstag, 8. August, sein 80-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Ab 11 Uhr feiern Margret und Friedbert Hessmann den "runden Geburtstag" ihres Betriebes mit allen Kunden und Freunden in ihrem Garten.

Anlässlich des 80-jährigen Bestehens hatte sich das Ehepaar Hessmann im April etwas Besonders einfallen lassen: alle ehemaligen Angestellten waren zu einem gemütlichen Abend eingeladen. So konnten Margret und Friedbert Hessmann mit 75 "Ehemaligen" bereits im April auf den Traditionsbetrieb anstoßen.

Nachdem Adalbert Hessmann das Friseurhandwerk in Attendorn erfolgreich erlernt hatte, machte er sich am 6. August 1931 mit 19 Jahren in den Räumen seiner Mutter, der Putzmacherin Anna Hessmann, als Damen- und Herrenfriseur selbstständig. 1940 wurde er in den Krieg eingezogen und kehrte 1948 nach vierjähriger Gefangenschaft zurück. Gemeinsam mit seiner Frau Maria, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stand, übte er seinen Beruf im eigenen Geschäft weiter aus und machte am 8. Juni 1951 die Meisterprüfung. Seine erste Mitarbeiterin war Agnes Schmidt aus Welschen-Ennest. Sie wohnt noch heute in Saalhausen. Nach und nach wurde das Geschäft sowohl von den Räumlichkeiten als auch vom Personal erweitert. Auch Lehrlinge werden seit 1955 regelmäßig ausgebildet. Der heutige Geschäftsinhaber und Sohn von Adalbert Hessmann, Friedbert, begann seine Ausbildung im April 1963 beim Friseurmeister Franz Tillmann in Grevenbrück. Nach dem plötzlichen Tod von Adalbert Hessmann machte zunächst Tochter Bärbel mit 21 Jahren die Meisterprüfung (sie war damals die jüngste Meisterin in NRW) und führte das Geschäft weiter, bis Bruder Friedbert im Oktober 1971 die Meisterprüfung ablegte und dann das Geschäft übernahm.

1973 heiratete er Margret Henkel, die ebenfalls in den Friseurberuf einstieg und 1976 die Gesellenprüfung ablegte. Im Laufe der Zeit wurde immer wieder mal an- und umgebaut und die Geschäftsräume modernisiert. Dabei achtete man stets darauf, den Stil des alten Fachwerkhauses zu bewahren.

1988 wurde der Betrieb durch die Eröffnung eines weiteren Friseursalons in Bad Fredeburg vergrößert. Es folgten weitere Betriebe in Schmallenberg (1990), Würdinghausen (2004), in Medebach, Eslohe und Bödefeld (alle 2007) sowie in Bestwig (2010).

Mit insgesamt 29 Friseurinnen, darunter 4 Auszubildende, leiten Margret und Friedbert Hessmann mittlerweile ein kleines Unternehmen.

Das Angebot reicht von der typgerechten Beratung, dem guten Haarschnitt und Volumenwellen bis hin zu modernen Colorationen und Strähnchentechniken. Wichtig ist auch die richtige Haarpflege. Dekorative Kosmetik sowie Braut- und Hochzeitsfrisuren werden ebenfalls angeboten. Um ihre Kunden immer die neuesten Trends anbieten zu können, nimmt das Team regelmäßig an Schulungen und Seminaren teil.

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