Schützen planen einige Veränderungen

Zur Klausurtagung hatte der Vorstand des Schützenvereins Altenhundem im Schützenhof Meggen alle Abteilungen und Gremien des Vereins geladen.

Zusammen kamen neben dem Vorstand die Offiziere, Corporalschafts- und Jungschützensprecher, Vetreter aus Tambourcorps und Schießsport. Ein Rekordbeteiligung von 40 Teilnehmern war eine erstklassige Basis für die kreative Arbeit in den Untergruppen Vereinsleben, Schützenfest und Finanzen. Wegweisende Schritte konnten am Ende der Klausur vereinbart werden und werden nach fest definierten Zeitplänen umgesetzt.

So wird im Bereich des Vereinslebens ein neuer Jungschützenvorstand, der die Altersspanne 16 bis 23 Jahren vertritt, ab Mitte März die Arbeit aufnehmen und mit ergänzenden Angeboten außerhalb der Schützenfestsaison aufwarten. Eine Nikolausfeier der Familien des Schützenvereins wird am Jahresende 2008 das Programm abrunden.

Einen Info-Schaukasten in der Ortsmitte, 1000 Miglieder bis 2011 und die Optimierung der Homepage werden weitere wichtige Projekte. Bezogen auf die weitere Aktivierung der Corporalschaften sind gemeinschaftsstiftende Aktionen vorgesehen, unter anderem mit einem Fürstschießen, mit dem die Erste Corporalschaft 2009 beginnt. Bezogen auf die stark angespannte Finanzsituation des Schützenvereins, bedingt durch notwendige Baumaßnahmen sowie behördliche Auflagen, wurde ein Sponsoringkonzept beschlossen. Ergänzend dazu wurde das Entschuldungsprogramm "100x10 Jahre" erarbeitet, welches in Kürze allen Mitgliedern des Vereins vorgestellt wird. In einer Hutsammlung wurden schließlich über 600 Euro von den anwesenden Mitgliedern spontan für die Fensterrestaurierung im kleinen Saal gesammelt.

Die zukünftigen Schützenfeste werden weiter schützen- und besucherfreundlich ausgerichtet, mit kleinen Veränderungen wird die Attraktivität deutlich gesteigert.

So wartet auf alle Gäste und den Montagshofstaat zukünftig ein Buffet, eine Sektbar wird wieder eröffnet, und kleine Veränderungen in Dienstplänen und Festablauf sollen Gastfreundschaft und Feierkultur weiter stärken.

Fazit der Teilnehmer: Auch ein intaktes Vereinsleben bedarf stets kleinerer kreativer Veränderungen, insbesondere vor dem anstehenden 150-jährigen Jubiläum im Jahr 2011. Dies wurde mit der zweiten Klausurtagung des Schützenvereins deutlich dokumentiert. "Die Arbeitsatmosphäre war hervorragend, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Wir sind miteinander auf einem guten Weg", dankte Vorsitzender Christoph Brüggemann allen mitarbeitenden Schützenbrüdern für die Erarbeitung weiterer wichtiger Meilensteine.

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