Schwergewichtige Eigenleistung

Mit vereinten Kräften und dank der Hilfe einiger Firmen gelangte der Riesentank zum neuen Feuerwehrgerätehaus nach Grevenbrück.

Im Rahmen des Neubaues des Grevenbrücker Feuerwehrgerätehauses starteten die Kameraden der Wehr in den vergangenen Tagen einen äußert schwergewichtigen Arbeitseinsatz.

Seitens der Feuerwehr war man sich lange einig, um in der Zukunft einen guten Übungsbetrieb am "neuen Standort" durchführen zu können, muss ein Wasservorrat her. Am jetzigen Standort ist dies aufgrund des nahen Veischedebaches realisiert.

Also machten sich die Wehrmänner Gedanken, das Problem zu lösen.

Da eine neue Tankanlage aus Kostengründen den Rahmen sprengen würde, wurden andere Alternativen in Form von "Eigenleistung" ins Auge gefasst. Fündig wurde man schließlich, eher zufällig, bei der Firma HMT (Heldener-Metall-Technik) in Attendorn. Hier stand ein etwa zwölf Tonnen schwerer und 45.000 Liter fassender ehemaliger Kühlwassertank, welcher seitens der Firma nicht mehr benötigt wurde, zur Demontage bereit. Gerne nahm man seitens der Feuerwehr die etwas "gewichtige Spende" an und demontierte die Anlage in Eigenregie. Ein Kran zum späteren Verladen wurde gestellt und stand somit auch bereit. Blieb den Kameraden nur noch ein Problem, welches es zu lösen galt. Wie bekommt man den Koloss von Attendorn nach Grevenbrück?

Hier bot die Firma Sita-Westfalen mit Sitz in Maumke ihre Mithilfe an.

Kurzerhand wurde ein LKW samt passendem Anhänger gestellt. Einen Fahrer fand man auch schnell. Ein Feuerwehrkamerad steuerte das Gespann und somit den Tank seiner neuen Bestimmung zu. Die aufwendige Aktion klappte, nicht zuletzt dank der Mithilfe der besagten Firmen HMT und Sita-Westfalen, reibungslos.

Der Tank, welcher nun noch neben dem Neubau des Gerätehauses steht, wird in der nächsten Zeit durch die Feuerwehrkameraden durch die nötigen Zu- und Abläufe, sowie einer Pumpe für den späteren Übungsbetrieb versehen, bevor er in den nächsten Monaten als Erdtank im Boden vergraben wird. Gefüllt wird der Behälter in Zukunft durch die Dachentwässerung des Gebäudes.

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