Wie setze ich einen Notruf ab?

Dank der Unterstützung von Verena von Schledorn haben die 15 Beschäftigten der Werkstatt jetzt das sichere Gefühl, im Notfall helfen zu können.

"Richtig helfen können – ein gutes Gefühl", das wissen jetzt auch 15 Beschäftigte der Werthmann-Werkstätten, Abteilung Lennestadt.

Sie haben im DRK-Haus Meggen unter Anleitung von Verena von Schledorn einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Dieser Kurs war ein Angebot des Bildungskalenders der Werkstatt. Hier konnten die Beschäftigten zwischen sieben verschiedenen Angeboten wählen. "Diesen Erste-Hilfe-Kurs haben wir zum ersten Mal angeboten", erklärt Christina Papadopoulos vom Sozialen Dienst. "Die Resonanz war klasse." Nicht nur bei den Anmeldungen, sondern auch beim Kurs selber. Mit Feuereifer waren die Männer und Frauen bei der Sache. Notfälle gibt es immer wieder, sowohl in der Werkstatt wie im täglichen Leben. Wie behandele ich eine Verletzung richtig? Wie lege ich einen Verband an? Wie setzte ich einen Notruf ab? Vieles wussten die Beschäftigten aus Erfahrung, vieles war neu.

Helfen ist gar nicht schwer

Schritt für Schritt und mit vielen Beispielen und praktischen Übungen wurden die richtigen Verhaltensweisen trainiert, denn richtiges Helfen ist gar nicht so schwer. Viele Maßnahmen wurden instinktiv richtig gemacht, vorausgesetzt die Teilnehmer trauten sich anzufangen. Denn nichts zu tun ist immer der größte Fehler. Doch besonders in den praktischen Übungen an Fallbeispielen bekamen die Männer und Frauen Sicherheit.

DRK-Ausbilderin Verena von Schledorn: "Unser Ziel war es, den Beschäftigten die Berührungsängste zu nehmen und ihnen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu vermitteln. Das haben wir geschafft." Mit großer Freude und gesteigertem Selbstwertgefühl nahmen am Ende des Kurses die Beschäftigten ihre Bescheinigung entgegen.

Mit viel Feingefühl hat Verena von Schledorn den Teilnehmern an beiden Tagen wichtige Grundlagen der Ersten-Hilfe vermittelt. Vor allem aber ging es ihr um eines: "Zur Ersten Hilfe zählt für mich auch maßgeblich die Fähigkeit, trösten zu können und für den anderen da zu sein. Ich wollte, dass die Teilnehmer aus dem Kurs gehen und sagen können: Ich helfe jedem!"

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