Straße muss dringend saniert werden - Ortskundige sollten Abschnitt umfahren

Siegener Straße in Grevenbrück wird ab Mittwoch für drei Wochen gesperrt

Der orange gefärbte Abschnitt der Siegener Straße muss dringend saniert werden.

Grevenbrück - Ein Teil der Siegener Straße in Grevenbrück wird ab Mittwoch, 20. November für ca. drei Wochen voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich somit erneut auf Einschränkungen und Rückstaus einstellen, ortskundige Fahrer sollten den Bereich zwischen der Ampelkreuzung B55/B236 Richtung Altenhundem und Abzweig zum KulturBahnhof umfahren.

Ingo Wirth (Sicherheit und Ordnung) von der Stadtverwaltung stellte die Pläne am Donnerstagmittag vor. "Uns ist bewusst, dass die Maßnahme sehr kurzfristig angekündigt wird, das Ganze hat sich aber erst am Mittwochabend entschieden", so Wirth. Daher sei die Grevenbrücker Bevölkerung auch während der Bürgerversammlung am Dienstagabend noch nicht informiert worden. 

Kurzfristige Kapazitäten beim Straßenbauunternehmen Firma Philipp Kutsch GmbH und die Dringlichkeit der Sanierung (Wirth: Die Straße bzw. der Unterbau seien"kernschrott") hätten schließlich den Ausschlag gegeben. Im Hinblick auf die geplanten Verkehrsprojekte (Kreisverkehre) in Grevenbrück sei die Belastung der Verkehrsteilnehmer durch diese vorgezogene Maßnahme außerdem etwas geringer. 

Nur Straßenbelag wird erneuert

Die Sanierungsmaßnahme bezieht sich lediglich auf die Erneuerung des Straßenbelags. Alle Randanlagen, wie Bordsteine und Gehwege, bleiben von der Maßnahme unberührt. Aufgrund der zu geringen Straßenbreite muss die Siegener Straße während der Arbeiten allerdings voll gesperrt werden. Anlieger erreichen ihre Häuser in dieser Zeit nur fußläufig. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs werden alle Fahrzeuge über die Straße Bahnhofsplatz umgeleitet. Eine zusätzliche Umleitung über das Repetal wird ausgeschildert. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit den Knotenpunkt Johannesbrücke/Siegener Straße weitläufig zu umfahren.

Die Sanierung wird am Mittwoch, 20.November, beginnen. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt drei Wochen. Allen Anliegern der Johannesstraße ist das Einmünden von der Siegener Straße in die Straße Johannesstraße weiterhin möglich. Das Verlassen der Johannesstraße kann jedoch nur noch über die Johannesbrücke in Fahrtrichtung rechts erfolgen. Der "P+R"-Parkplatz sowie der Parkstreifen neben dem Gebäude des "EssBahnhofs" stehen während der Vollsperrung für Pendler nicht zur Verfügung - Hintergrund sind Wendemöglichkeiten für den Busverkehr. Alle Pendler werden gebeten, die Ersatzparkplätze in der Ladestraße sowie der Kölner Straße (Amtsgericht) zu nutzen. Die Überwachung des ruhenden Verkehrs wird in diesem Bereich während der Maßnahme eingestellt.

Gleich mehrere mobile Ampelanlagen in den betroffenen Kreuzungsbereichen regeln den Verkehr in dieser Zeit. "Hier können wir bei Bedarf auch immer nachjustieren", so Beigeordneter Karsten Schürheck mit Blick auf die Schaltungen und Standzeiten. 

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