60 Jugendliche erforschen Biotope im Kockmecker Siepen

Signalkrebs beim GEO-Tag

Luca präsentiert den Signalkrebs, der nach dem Fotoshooting wieder unter seinen Stein im Kockmecker Siepen krabbeln durfte.

„Nur was man kennt, kann man auch achten und schützen.“ Getreu diesem Motto haben 60 GymSL-Schüler und Biologen auch in diesem Jahr wieder die Artenvielfalt in verschiedenen Biotopen des Kockmecker Siepens bei Bilstein untersucht.

Die Gruppe entdeckte und dokumentierte über 200 Arten von Kräutern, Bäumen, Insekten, Vögeln und anderen Tieren. Das Zusammenspiel im Biotop wurde über einen längeren Zeitraum beobachtet. „Dies ist besonders bei einer Kyrill-Fläche interessant, die von dem Sturm völlig leergefegt wurde und nun wieder dicht bewachsen ist“, so Dr. Michael Droste, der Umweltbeauftragte der Stadt Lennestadt, der das Projekt des Städtischen Gymnasiums schon seit 2008 begleitet.

Es entstanden Präsentationen, Plakate und ein Dokumentationsfilm über das Projekt. „Die Kinder wollen genau wissen, welche Art sie vor sich haben, entdecken eine ganz neue Welt und sind im nächsten Jahr mit eigenen Bestimmungsbüchern wieder dabei. Daran sieht man, dass das Projekt eine nachhaltige Wirkung hat“, erklärt Projektleiter Sebastian Heim vom Gymnasium der Stadt Lennestadt.

Ein besonderes Highlight war die Entdeckung des Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) mit leuchtend blauen Flecken an den Scherenscharnieren.

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