Sorgen um Hochwasser

Am 28. Oktober 1998 standen der Marktplatz und die komplette B55 unter Wasser.

Genau heute vor zehn Jahren hatten die Bilsteiner, besonders die Anwohner der Veischede, alle Hände voll zu tun, die Schäden des "Jahrhundert-Hochwassers" in kleinen Schritten zu beseitigen.

Damals hatte sich aufgrund von Anlandungen an der Brücke am Bilsteiner Markt das Wasser gestaut und sich einen Weg über die B55 und den Amtshausplatz gebahnt. Die Auswirkungen waren für die Anwohner und den Ort so schlimm, dass sogar die Universität Siegen mit "ins Boot" geholt wurde, um eine Lösung für dieses Problem zu finden. 2003 folgte dann die erste sinnvolle Umsetzung, indem das Flussbett unter der Brücke auf 1,84 Meter ausgebaggert wurde, was sich bei nachfolgendem Hochwasser auch als ausreichend erwiesen hat. Doch bei dieser Maßnahme blieb es bisher auch, und das Flussbett hat nun wieder seinen alten Zustand erreicht. Um einer Überflutung möglichst aus dem Weg zu gehen, müssten die Anlandungen jedes Jahr aufs Neue beseitigt werden, so Manfred Bender, Betroffener und Anwohner der Veischede.

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