Neuer Standort in der ehemaligen Grundschule Elspe

Stadtarchiv Lennestadt - „Gedächtnis der Stadt“

Stadtarchiv Sammlung Fotografie
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Andrea Bräutigam und Frank Schulte-Osthoff zeigen eine alte Fotografie von Altenhundem.

Das „Gedächtnis der Stadt“ ist umgezogen – vom Alten Amtshaus in Grevenbrück in die ehemalige Grundschule in Elspe. Und mit ihm die Landeskundliche Bibliothek und das Magazin des Museums der Stadt Lennestadt. In etwa 2000 Kartons haben sich Ende Oktober 500 Kubikmeter Geschichte auf den Weg gemacht und am neuen Standort ihren Platz gefunden.

Lennestadt - Im Stadtarchiv findet man Bestände unterschiedlicher Herkunft: Den größten Bestand bildet das Schriftgut der Verwaltung - Akten, die aus allen Fachbereichen des Rathauses kommen, werden archivgerecht aufbewahrt. Einen weiteren wichtigen Teil des Archivbestandes machen die Standesamtsbücher aus. Dazu kommen die sogenannten Sammlungen: Diese geben zum Beispiel Privatpersonen, Firmen und Vereine ab. Auch Fotos, Postkarten, Pläne, Karten, Filme, Tonaufnahmen gehören zum Sammlungsgebiet des Archivs.

In der Landeskundlichen Bibliothek gibt es alles, was man an Publikationen zur Lennestadt, zum Kreis Olpe, zum Sauerland
und zu Westfalen bekommen kann: Chroniken, Zeitschriften, heimatkundliche Beiträge vom Saalhauser Boten bis zum Jahresheft des Grevenbrücker Heimatvereins. Dazu Lexika, Nachschlagewerke, Fachbücher zur Regionalgeschichte, zur Geographie, Geschichte, Politik und vielen weiteren Gebieten – etwa 3000 Exponate und der Bestand wird fortlaufend erweitert.

In den Magazinräumen des Museums der Lennestadt lagern alle Exponate, mit denen eigene aber auch auswärtige Ausstellungen bestückt werden können. Man findet hier beispielsweise den Nachlass des Malers Reinhold Bicher, zu dem seine Bilder, aber auch Staffeleien, Farben und Arbeitskittel gehören.

Die Bestände des Stadtarchivs und der Heimatkundlichen Bibliothek können auf der Homepage der Lennestadt eingesehen werden, die Einrichtung ist donnerstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Stadtarchivarin Andrea Bräutigam ist gerne bereit, darüber hinausgehende Zeiten für alle interessierten Heimat- und Familienforscher, Schüler, Studenten und wissenschaftlich Tätigen anzubieten.

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