Stadtmarketing hat in diesem Jahr noch einiges vor

Positive Signale: Stadtfest und Aktionen „Lennestadt blüht“ und Lennestadt leuchtet“ in Planung

Bürgermeister Tobias Puspas, Simone Tesche-Klenz und Stadtmarketing-Vorsitzender Steffen Baumhoff stellten die Pläne für das laufende Jahr vor.
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Bürgermeister Tobias Puspas, Simone Tesche-Klenz und Stadtmarketing-Vorsitzender Steffen Baumhoff stellten die Pläne für das laufende Jahr vor.

„Miteinander für unsere Stadt“ – der Stadtmarketingverein sendet ein positives Signal und plant einige Aktionen, um die Stadt während und nach der Pandemie nach vorne zu bringen.

Lennestadt - Vorsitzender Steffen Baumhoff, Bürgermeister Tobias Puspas und Simone Tesche-Klenz stellten bei einer Pressekonferenz in dieser Woche einige Projekte vor, bei denen Händler und Bürger mit ins Boot genommen werden.

Schatzkarten-Aktion

Ab sofort wird auch in Lennestadt „geimpft“ – und zwar besondere Geschenk-Schatzkarten, die 20 Prozent „injiziert“ bekommen. Will heißen: Ab dem 22. März werden Schatzkarten mit einem Gegenwert von 60 Euro zum Preis von 50 Euro in limitierter Auflage verkauft. Den „Fehlbetrag“ fangen Stadtmarketing, Volksbank Bigge-Lenne und Sparkasse ALK gemeinschaftlich auf. „Wir hoffen, dass dieses Geld schnell im Handel ankommt. Daher haben wir uns bewusst für einen höheren Wert entschieden“, erklärte Steffen Baumhoff.

„Lennestadt blüht“

Die Frühlingsaktion „Lennestadt blüht“ findet am Wochenende 16. und 17. April statt. Für den Freitagabend wird ein Late-Night-Shopping in den Geschäften der ganzen Stadt organisiert. An beiden Tagen gibt es doppelte Bonuspunkte für Schatzkarteninhaber. Damit knüpft das Stadtmarketing an den Erfolg der „Lennestadt leuchtet“-Aktion aus 2020 an. Im April dreht sich natürlich alles ums „Aufblühen“, dabei spielen Pflanzen natürlich eine große Rolle. (Mehr Infos gibt es im Schatzmagazin, das pünktlich zu „Lennestadt blüht“ erscheint). Ein coronakonformes musikalisches Rahmenprogramm rundet das Frühlingswochenende ab.

Stadtfest in Planung

Als positives Signal soll auch die Planung eines Stadtfestes am Wochenende 14. und 15. August verstanden werden; an das Fest soll sich noch eine Kulturwoche anschließen. Beim Stadtfest soll es nur 2 statt der 4 üblichen Bühnen und ein abgespecktes Programm – alles entsprechend der dann geltenden Regeln – geben. Möglichst auch einen verkaufsoffenen Sonntag. „Wir planen so, dass wir im Falle einer Absage keine finanziellen Einbußen verkraften müssen“, so Bürgermeister Puspas. Bei der Kulturwoche vom 16. bis 22. August gibt es auf der Bühne am Rathausplatz verschiedene kulturelle Angebote, die im Kammermusikalischen Konzert am 20. August sowie in den beiden Aufführungen „Im weißen Rössl“ (GymSL) ihre Höhepunkt erfahren sollen. (Weitere Infos folgen zu gegebener Zeit).

„Lennestadt leuchtet“

Nach dem großen Erfolg 2020 soll es eine Neuauflage von „Lennestadt leuchtet“ geben. Dafür wurde in der Firma Hensel ein Großsponsor (10.000 Euro) gefunden, der den Fortbestand dieser neuen Aktion sichern könnte.

Social-Media-Projekt in Planung

Neben den Veranstaltungsplänen für das laufende Jahr bereitet der Stadtmarketingverein aktuell den Aufbau eines umfangreichen und professionellen Social-Media-Auftritts vor. Herzstück wird eine gemeinsame Plattform für Stadtmarketing und Gewerbe, insbesondere Handel, Dienstleister und Gastronomie. Unter dem Hashtag beziehungsweise Leitthema „der Schatz im Sauerland“ sollen die Stärken der Stadt und ihrer Akteure gebündelt werden. Unterstützung erfährt das Stadtmarketing dabei durch die IHK. Ein Seminarblock für alle Interessierten am 22. und 15. März bildet den Startschuss für das Projekt.

„Wir wollen damit das Wir-Gefühl in der Stadt verstärken und natürlich unseren Betrieben die Möglichkeit geben, sich und ihre Stärken zu präsentieren. Wir haben hier eine vielfältige und serviceorientierte Geschäftswelt, das wollen wir auch in den neuen Medien zeigen“, so Steffen Baumhoff zur Idee des Projekts, das am Ende auch zum Einkauf vor Ort ermuntern will und eine lebendige Plattform der Interaktion sein soll. Facebook, Instagram und Homepages sollen die genutzten Kanäle werden.

Einen Widerspruch zum stationären Einzelhandel sehen die Verantwortlichen nicht. Bürgermeister Puspas: „Es ist ein Trugschluss sich dem Thema zu verschließen, das wird den Einzelhandel nicht retten. Vielmehr muss der Einzelhandel die Online-Möglichkeiten für sich nutzen.“

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