Startschuss gefallen

Elspe Festival als Modellprojekt: Dann startet der „Ölprinz“ - das müssen Besucher beachten

Karl-May-Spiele Elspe Festival Start Modellprojekt
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Nicht nur die Darsteller freuen sich auf den Beginn der Karl-May-Spiele, sondern auch Bürgermeister Tobias Puspas (l.) und Philipp Aßhoff, Geschäftsführer Elspe Festival (v.r.).

Die Pferde sind gesattelt, die Revolver geladen. Die Karl-May-Spiele beim Elspe Festival können beginnen. Premiere vom „Ölprinz“ ist am Freitag, 2. Juli. Möglich sind die Karl-May-Spiele nur, weil das Elspe Festival Modellprojekt der Stadt Lennestadt ist. Dabei gibt es für die Zuschauer aber auch etwas zu beachten.

Elspe - „Es ist eine außergewöhnliche Situation“, sagt Martin Steinberg von der Stadt Lennestadt. „Es ist ein wichtiger Beitrag zur Rückkehr in ein normales und kulturelles Leben.“ Damit gemeint sind die Kar-May-Spiele des Elspe Festivals, die vom 2. Juli bis 5. September, den „Ölprinzen“ auf der großen Freilichtbühne präsentieren.

„Das Saisonziel ist erreicht. Der Ölprinz kann spielen“, freut sich Bürgermeister Tobias Puspas. „Wir möchten als Modellkommune einen Weg zurück ins öffentliche Leben aufzeigen. Ohne das Modellprojekt würde diese Saison in dieser Form nicht stattfinden können.“ Es soll eine „schöne“ und vor allem „sichere“ Veranstaltung werden. Dazu wird auch ganz moderne Technik in Form eines „indianischen Amuletts“ zum Einsatz kommen. Dieses muss von Zuschauern, Darstellern und Mitarbeitern des Elspe Festivals die ganze Zeit getragen werden. Dieses besondere „Token“ zeichnet den Abstand der Besucher während des Aufenthaltes auf und gibt entscheidende Hinweise darauf, wer eventuell in Quarantäne müsste, da er zu nah an einer infizierten Person gestanden hat.

Der Startschuss für die Karl-May-Spiele beim Elspe Festival ist gefallen. Auch Bürgermeister Tobias Puspas fiebert der Premiere entgegen.

Zudem lernen die Besucher die Karl-May-Spiele als Modellprojekt ein wenig „anders kennen“. Denn es heißt: Aufgaben erfüllen. Nachdem die Besucher ihr Ticket gekauft haben, müssen sie sich in einem System registrieren, das in den letzten Vorbereitungen steckt. Zudem muss der Nachweis über die „3 G's“, also Genesen, Geimpft oder Getestet, erbracht werden. Dabei darf ein Test nicht älter als 48 Stunden sein.

„Wir freuen uns, dass es weitergeht und möchten Sicherheit geben, sich nicht auf ein gefährliches Wagnis eingelassen zu haben. Das Gefährliche wird nur auf der Bühne passieren“, versichert Bürgermeister Puspas. Auch Geschäftsführer Philipp Aßhoff freut sich auf den Start im Juli. „Wir sind froh darüber, dass wir neben dem Hauptporgramm auch die Stuntshow „Behind the Scenes“ und die Tiershow „Rosi's Dogs and Horses“ im Rahmenprogramm zusätzlich zu Live-Musik und der geöffneten Außengastro anbieten zu können“, erklärt Aßhoff.

1.800 Zuschauer sind zu jeder der 47 Vorstellung zugelassen. Die 35.000 Tickets, die bereits im letzten Jahr verkauft wurden, behalten ihre Gültigkeit. „Es gibt noch genügend Tickets zu den bereits vergebenen“, meint Philipp Aßhoff. „Wir werden die 35.000 Tickets im Zuschauerraum umsetzen, um die neuen Abstände einhalten zu können.“ Jede zweite Reihe soll freigehalten werden, zudem gibt es einen freien Platz zwischen verschiedenen Haushalten.

„Die Darsteller wollen auch wieder ran“, lacht Bürgermeister Tobias Puspas. „Es ist toll, dass wir mit diesem Projekt aufzeigen können, dass Events wieder möglich sind.“

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