"Sterne über Elspe": Josef Hesse macht dem Ort platines Geschenk

Nur auf diesem Bild standen die Platin Soprane in der zweiten Reihe. Stimmlich waren sie genauso überzeugend wie die Tenöre. Foto: Gregor Breise

900 Besucher erleben einen einzigartigen Konzertabend

[IMGZOOM=import/bilder/R52-OE77375.jpg][/IMGZOOM] Elspe. (gb)

Seit über 1000 Jahren funkeln Sterne über dem Ort Elspe, aber noch nie waren sie so gleißend wie am Freitagabend. 900 Besucher waren gekommen, um Josef Hesse's Geschenk an "sein" Heimatdorf entgegenzunehmen.

Gisbert Baltes kündigte Großes an und was die Platin Tenöre Gary Bennet, Thomas Greuel und Béla Mavrák, die Platin Soprane Christiane Maria Vetter, Olga Caspruk und Marisca Mulder, die Platin Pianisten Gabriella Brezóczki und Nenad Lecic sowie die Streicher der Platin Scala unter dem Arrangement von Professor Wolfgang Trommer boten, war musikalischer Hochgenuss. Zu 100 Prozent live und von "Multi Media Reuber" perfekt in Ton und Licht gesetzt. Liebevoll bewirtschaftet vom Elsper Schützenverein wurde auch für das leibliche Wohl der Gala gesorgt.

Gedenken an Wendel Reichling

Aber im Vordergrund stand die Musik, nicht zuletzt auch, weil Josef Hesse, Intendant der Platin Scala, diesen Abend seinem verstorbenen Klarinettenlehrer Wendel Reichling gewidmet hatte. Ein bunter Reigen weltbekannter Melodien aus Oper, Operette, Film und Folklore sorgte für Gänsehaut, stehende Ovationen und drei Zugaben. Unter den zahlreichen Besuchern Schirmherr Landrat Beckehoff, die Bürgermeister Heimes und Brüser sowie die ungarische Generalkonsulin und der ungarische Konsul, auch Vertreter der Sparkassen, die die Gala präsentierten.

Dazu die mal sehr persönliche, mal nachdenklich machende aber auch wieder heitere Art von Moderator Gisbert Baltes. Vom Wiener Walzer bis zum argentinischen Tango - keine Facette wurde ausgelassen und es war schwer, besonders schöne Perlen aus dem Gesamtarrangement herauszufischen.

Sie gab es, ohne Zweifel. Dazu zählte sicher die Arie "Pourquoi me reveilles" von Gary Bennet, "Torna a Surriento" der Tenöre, Cole Porter's "Wunderbar" von den Sopranen, Béla Mavrák's "Du bist die Welt für mich" und das Wolgalied von Thomas Greuel

Wie sangen die Soprane am Anfang so schön "Das gibt's nur einmal":

Das wollen wir nicht hoffen. Wiederholung ist erwünscht!

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