Bergbeats Open Air

Stimmung an zwei Tagen auf der Hohen Bracht

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Die heimische Coverband „A45“ heizte dem Publikum am Samstag ein, ehe „Roxxbusters“ übernahmen.

Bilstein – Ein Festival der Superlative bei allerbestem Sonnenwetter. Der Veranstalter konnte mehr als zufrieden sein; das Konzept hat den Nerv des Publikums getroffen.

Am Freitag erfolgte der Auftakt der Band „Gestört aber geil“. Mit der gelungenen Mischung aus Deep House und melodischer Tech-Musik, gepaart mit Pop-Elementen, waren die beiden Erfurter DJs Nico W und Spike D. der Headliner des ersten Konzertabends und heizten dem vorwiegend jüngeren Publikum so richtig ein. Louis Garcia und 2elements rundeten den Abend ab und die Konzertbesucher kamen voll auf ihre Kosten. 

Auch am Samstag ging die Post rund um das Wahrzeichen des Kreises Olpe so richtig ab. Dieser Abend war für das ‚gesetztere Publikum‘ gedacht. Dennoch fanden auch viele Jüngere den Weg in die Arena. Man hatte den Eindruck, ganz Lennestadt sei auf den Beinen. Zunächst heizten die Lokalmatadore von A45 dem Publikum ein. Mit Coverversionen von Pink Floyd „Another Brick in the wall“ und „Money“ bis zu „Radar Love“ von Golden Earring hatten sie eigentlich alles dabei, was dem Publikum gefiel. Als Zugabe noch den Evergreen von Zoff „Sauerland“. Der Auftakt zu einem unvergessenen Konzertabend war gemacht. Roxxbusters – eine fünfköpfige Band - begeisterte ebenso mit Rock- und Popmusik der 70er und 80er Jahre. Auf der Setliste etliche Stücke von Michael Jackson, Queen oder auch von Pink Floyd, Toto und Prince… auch sie verstanden es mit ihrer Musik, das Publikum zu begeistern. 

Zu den Gästen zählte auch der erste Bürger der Stadt: Bürgermeister Stefan Hundt. Sichtlich in Festivallaune überreichte er den Organisatoren Michael Brüseken, Martin Schneider und Stefan Göckeler eine Torte mit dem großen Logo des Festivals. War eben dieses Konzertereignis doch auch ein Meilenstein auf dem Weg zum 50-jährigen Jubiläum der Stadt Lennestadt. Im Übrigen gebührt allen Verantwortlichen und Organisatoren ein ganz dickes Lob. Es klappte einfach alles reibungslos. Für den Transport auf den Gipfel sorgten im Takt Shuttle-Busse, die von verschiedenen Haltestellen starteten und die Besucher auch wieder zum Ausgangspunkt brachten. Die Feuerwehren, das Rote Kreuz und der Sicherheitsdienst gemeinsam mit der Polizei hatten alles fest im Griff und ein Fest für die ganze Familie, von dem man noch lange sprechen wird, konnte einen guten Verlauf nehmen. Schon am ersten Abend sorgten Feuer-Fontänen und Konfetti-Kanonen für das optische Flair. 

„Dieses Gelände ist einfach der richtige Ort für ein solches Spektakel“, so eine Besucherin. Für Getränke und Speisen vom Imbisswagen war Sorge getragen. Die VIP-Gäste konnten es sich auf der Terrasse der Hohen Bracht gemütlich machen, und das Event von oben betrachten. Es wäre wünschenswert, wenn es bald eine Neuauflage gibt. Dieses Open-Air-Konzert hat Streucharakter, hatte schon Bürgermeister Hundt erkannt.

Bergbeats Open-Air 2019

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