Bis zu 14 Stunden Garzeit

Ein Riesenteil von einem 'Smoker' holten sich die Hobby-Griller aus Elspe ab. Foto: Gregor Breise

Es ist immer dasselbe Dilemma: Man hat "Bärenhunger", "Schmacht bis unter beide Arme" oder könnte gar ein "halbes Schwein auf Toast" vertilgen - doch oft fehlt es am passenden Equipment.

Doch steht so ein "Smoker" auf der Wiese, wie ihn vergangene Woche die Elsper Firma "Gemeta" fertiggestellt hat, könnte man sogar die befreundete Fußballmannschaft zum Imbiss einladen.

Sieht der 800-Kilo-Trumm von weitem noch aus, als hätte ein Erstklässler versucht, eine Dampflokomotive zu zeichnen, erweist sich bei näherem Hinsehen der Riesengrill als technischer Leckerbissen. Zusammengeschweißt aus bis zu acht Millimeter dickem Stahl, kommt der "Smoker" auf gute dreieinhalb Meter Länge und etwa zwei Meter Höhe.

Zwei Leute haben zusammen 100 Stunden daran gearbeitet, weiß Thomas Pieper von der Firma "Gemeta", der das Riesenteil nur mittels Gabelstapler fortbewegen kann. Wie Hobby-Koch Joachim Hartmann, der den Apparat jetzt mit schwerer Zugmaschine und Anhänger abholte, berichtet, kann hier zweilagig das Gargut aufgelegt werden. Der Unterschied zum profanen Grillen ist die verhältnismäßig niedrige Temperatur und die "Umluft", mit der der Rauch durch den "Smoker" geführt wird.

"Mindestgarzeit ist hier drei Stunden, für riesige Stücke wie eine Ochsenbrust können aber auch schon mal zwölf bis 14 Stunden nötig sein", so Hartmann.

"Danach können Sie aber das Fleisch förmlich vom Knochen lutschen." Offiziell eingeweiht wird der "Smoker" beim nächsten "Born to Grill-Event" am 15. Juli beim Kirchveischeder Gasthof Schnüttgen.

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