Von Syrien bis Guinea

RWL ist neue „sportliche Heimat“ für neun Menschen

Seit mehreren Wochen trainieren die neun jungen Fußballer aus fünf Nationen bei RWL mit.

Grevenbrück. Rot-Weiß Lennestadt ist die neue „sportliche Heimat“ von neun jungen Fußballern aus Syrien, Afghanistan, Guinea, sowie aus Algerien und dem Irak.

Die Flüchtlinge im Alter zwischen 6 und 22 Jahren trainieren seit mehreren Wochen an der Grevenbrücker Habuche und spielen in der zweiten Mannschaft, sowie in den Jugendmannschaften des Vereins. Darüber hinaus werden sie von RWL mit Sportkleidung und, bei Bedarf, auch mit den „kleinen Dingen des Alltags“ versorgt.

„Sport fördert die Integration, und die Teilnahme am aktiven Vereinsleben erleichtert den Jungs – gerade hier im Sauerland - die Einbindung in die Ortsgemeinschaft“, so RWL-Jugendgeschäftsführer David Henkel.

Und auch RWL könnte profitieren: „Da sind schon ein paar gute Fußballer dabei“, so Henkel weiter. So wie Adilson Taffa Cassama aus Guinea: Er ist bereits seit Oktober des vergangenen Jahres bei RWL und erzielte in bisher sieben Spielen für die zweite Mannschaft fünf Tore. Während der laufenden Wintervorbereitung kam er auch schon in der „Ersten“ zum Zug.

Die Verantwortlichen von RWL sind besonders stolz darauf, wie positiv und freundlich die neuen Mannschaftskameraden in den einzelnen Mannschaften aufgenommen wurden.

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