Thema Kinder und Jugend

Grevenbrück Aktiv veranstaltet Dorfgespräch - neuer Kindergarten geplant

K7 Zur Wilhelmshöhe in Lennestadt Grevenbrück Kindergarten
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Auf diesem Gelände, an der Straße Zur Wilhelmshöhe, zwischen Kindergarten St. Nikolaus (links) und Veischede (rechts) soll der neue DRK-Kindergarten gebaut werden. Im Hintergrund könnte ein Mehrgenerationenplatz entstehen.

„Kinder und Jugendliche – unsere Zukunft“, unter diesem Thema hatte Grevenbrück Aktiv zum Dorfgespräch in die Schützenhalle geladen. Ein neuer Kindergarten, ein Mehrgenerationenplatz und der neue Indoorfunpark „Pepa“ waren die großen Themen.

Grevenbrück - Dazu präsentierten sich zwölf Grevenbrücker Vereine und Organisationen, die den Nachwuchs im Blick haben. Die Freiwillige Feuerwehr, die Chorjugend, der Turnverein, Rot-Weiß Lennestadt, die OT, der Tennisclub, die Kolpingsfamilie, die kfd, der Karnevalsclub, der Kindergarten St. Nikolaus, der Musikverein und der Heimatverein Bonzel standen für Gespräche bereit.

Stefan Schauerte, Vorsitzender von Grevenbrück Aktiv, konnte gut 100 Teilnehmer in der Schützenhalle begrüßen. „Wir haben hier eine lebendige Dorfgemeinschaft, die von euch getragen wird. Ganz herzlichen Dank dafür.“

DRK baut neuen Kindergarten

Großes Thema war der geplante Kindergartenneubau des DRK. Torsten Tillmann, geschäftsführender Vorstand des DRK-Kreisverbands Olpe, informierte über die Planungen. Neben der bestehenden Kita St. Nikolaus, auf der Freifläche zwischen Veischede und Kita soll ein Kindergarten mit 30 Plätzen für U3- und U2-Kinder entstehen. Ab drei Jahren soll ein Wechsel in die Kita St. Nikolaus nebenan ermöglicht werden. Die Ausschreibungen sind erfolgt, die Aufträge vergeben, wenn die Baugenehmigung erteilt ist, kann der Bau beginnen. 2,35 Millionen Euro soll der Neubau kosten, geplant ist eine 12-monatige Bauzeit, zum nächsten Kindergartenjahr soll die Kita in Betrieb gehen. „Das, was wir dazu beitragen können, haben wir gemacht“, so Tillmann.

Philipp Fleper von Fleper Architekten stellte das Konzept vor. Entstehen soll ein zweigeschossiger Bau, modern und geradlinig, mit Außenspielfläche und einem eingeschossigen Anbau mit Mehrzweckraum und Dachterrasse, die die beiden Gruppen im zweiten Geschoss zusätzlich als Außenfläche nutzen können. Der Kindergarten erhält eine eigene Zufahrt von der K7/Zur Wilhelmshöhe mit Stellplätzen für den Hol-/Bringverkehr. Das Gebäude bekommt einen Fahrstuhl, soll barrierefrei sein, so dass auch Kinder mit Handicap aufgenommen werden können. In der Einrichtung sollen bis zu 25 Personen arbeiten, neben den Erzieherinnen sollen dies auch Fachkräfte aus zum Beispiel Motopädie, Logopädie und Frühförderung sein.

Neben viel Applaus bekam Tillmann allerdings auch kritische Fragen aus dem Publikum. Hilde Ross Vasconcelos, ehemalige Leiterin des Kindergartens Ratz und Rübe wollte wissen, wo die Kinder hin sollen, die wechseln. In den beiden bestehenden Kindergärten gebe es bereits jeweils zwölf U3-Plätze, auch diese Kinder müssten einen Ü3-Platz bekommen. Tillmann antwortete, dass er sich durchaus altersgemischte Gruppen vorstellen könne. Bedarfsgerecht müsse entschieden werden, ob eine Betreuung Ü3 nötig ist. „Im ersten Schritt U3, ob das so bleibt, wird sich zeigen“, so Tillmann. Fördergelder, die für die Einrichtung von U3-/U2-Plätzen gezahlt würden, müssten nicht zurückgezahlt werden, so Tillmann.

Der Beigeordnete der Stadt Lennestadt, Karsten Schürheck, gab einen kurzen Überblick über die Angebote der Stadt in Bezug auf Kinder und Jugendliche. So gebe es beispielsweise 57 öffentliche Spielplätze und 14 Bolzplätze, ein neuer Spielplatz im „Hermesfeld“ in Grevenbrück sei derzeit in Planung.

Gedanken zu einem Mehrgenerationenplatz

Thorsten Dunckel stellte Überlegungen zu einem Mehrgenerationenplatz am Ehrenmal vor. „Die Profis waren eben dran, wir sind Laien, wir haben uns einfach mal etwas gewünscht“, so Dunckel. Auf der Wunschliste stehen drei Projekte: ein Spielplatz mit Multisportfeld, eine Boulebahn und eine Ruhefläche mit Wandelweg. Eine Finanzierung sei beispielsweise über die neue LEADER-Region denkbar.

Neuer Indoor-Funpark eröffnet

Bernhard Schneider stellte den neuen Indoor-Funpark im ehemaligen Möbelhaus In der Kracht vor. Auf 3000 Quadratmetern Fläche ist hier ein „Erlebnispark für die ganze Familie“ entstanden. Ein Spielbereich für Kinder bis zwölf Jahre, ein Active-Bereich für Besucher von 10 Jahren bis ins hohe Alter, Geburtstagsboxen, eine Multisportanlage, Hüpfburgen, ein Ninja-Trail, eine Hologate-Arena, ein Escape-Room und eine Gastronomie stehen ab 3. Oktober den Besuchern offen.

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