"Das caritative Wesen der Kirche verkörpern"

Thomas Ludwig aus Altenhundem zum Diakon geweiht

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Die neuen Diakone, darunter Thomas Ludwig (l.), feierten gemeinsam mit Erzbischof Hans-Josef Becker ihre Weihe.

Altenhundem/Paderborn. Erzbischof Hans-Josef Becker hat sechs Männern aus dem Erzbistum Paderborn durch Handauflegung und Gebet im Hohen Dom zu Paderborn die Diakonenweihe gespendet - darunter auch Thomas Ludwig aus Altenhundem.

Aufgabe des Diakons sei es, insbesondere das „caritative Wesen der Kirche zu verkörpern. Dazu werden Sie geweiht und gesandt“, sagte Erzbischof Becker in seiner Predigt. „Der Nächste, der Mitmensch ist Ihnen anvertraut, zuerst einmal in der praktischen Sorge, aber auch insofern, als dass Sie in unseren Gemeinden und PastoralenRäumen dafür sorgen, die Armen und Notleidenden nicht zu vergessen.“ Die neuen Diakone erhielten aus den Händen ihrer Heimatpfarrer die Stola, die als Zeichen des diakonalen Amtes während der Liturgie getragen wird, sowie das liturgische Gewand des Diakons, die Dalmatik. Schließlich überreichte Erzbischof Hans-Josef Becker jedem einzelnen Diakon symbolisch das Evangelienbuch. Im Anschluss tauschten auch alle anwesenden Diakone mit den Neugeweihten den Friedensgruß als Zeichen der Gemeinschaft im Dienstamt. An die Weiheliturgie schloss sich die Eucharistiefeier an. Dabei bereiteten zwei der zuvor geweihten Diakone den Altar und nahmen die Gaben für die Feier der Eucharistie in Empfang. Diakon Thomas Ludwig aus der Kirchengemeinde St. Agatha in Lennestadt-Altenhundem wurde 1967 geboren, ist verheiratet und hat ein Kind. Der Diplom-Religionspädagoge und Diplom-Sozialarbeiter ist tätig als Leiter des Franziskaner-Hof Attendorn. In seiner Kirchengemeinde engagiert er sich als Kommunionhelfer und Firmkatechet, zudem wurde er als Seelsorglicher Begleiter beauftragt. Diakone assistieren Priestern bei der Feier der Eucharistie, verkünden das Evangelium und dürfen predigen. Sie können das Sakrament der Taufe spenden, bei der kirchlichen Eheschließung assistieren, Beerdigungen leiten, Wortgottesdienste feiern und die Kommunion spenden. Die Feier der Eucharistie bleibt den Priestern vorbehalten, ebenso wie die Spendung des Sakramentes der Krankensalbung und des Bußsakramentes.

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