„Sperrgut-Transport“ auf Sauerländer Art

Zu Fuß über die Berge

Mit einem ,,Alarmrucksack“ warnten die sieben Transporteure vor ihrem schweren Gut.

Weil der Transport eines Fahnenmastes von Theten nach Saalhausen per Spedition zu einfach gewesen wäre, haben sich sieben junge Männer aus dem Sauerland entschlossen, den Masten zu Fuß über die Berge zu tragen.

Nach kurzer Verspätung ging es kürzlich von Theten über Hachen weiter bis nach Halberbracht. Von da aus bis zur Stöppel, wo die Eltern von Thorsten Hyss mit selbst gebackener Pizza warteten. Weiter ging es dann – anders als ursprünglich geplant – über die SGV-Hütte Bracht, dann die Stöppel runter und ab Langenei über die Hauptstraße. Viele erstaunte Gesichter waren zu beobachten.

In den Dörfern warnte Steven Nöller mit einem selbst gebauten „Alarmrucksack“ vor dem Sperrtransport. Im Rucksack mit einer USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) ausgestattet, wurden die beiden Rundumleuchten und die lautstarke Sirene betrieben.

Gegen 16 Uhr mit Sirenengeheul und Blaulicht, glücklich angekommen in Saalhausen, wartete bei Tasso in seiner Dorfschänke eine seiner berühmten Familienpizzen auf die Jungs. Die Mastaufstellparty wird nicht lange auf sich warten lassen.

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