Verkehrssituation Grevenbrück

Für die wohl bekannteste Kreuzung in Lennestadt hat sich die SPD-Fraktion Lennestadt eine Lösung einfallen lassen. Insgesamt sollen hier sieben Rechtsabbieger Pfeile angebracht werden. Foto: Alina Lamers

Am vergangenem Montag hat sich die SPD Fraktion Lennestadt im Rathaus getroffen, um im Zuge der Aktion "SPD-Fraktion vor Ort" neue Beschlussvorschläge bezüglich der Verkehrssituation in Grevenbrück vorzustellen.

Durch langzeitige Beobachtungen sind den SPD Fraktionsmitgliedern von Lennestadt in Grevenbrück gleich mehrere Mängel bezüglich der Verkehrssituation aufgefallen. Zum einen wurde der Beschluss erfasst, auf der B55 in Höhe Hangstraße einen weiteren Zebrastreifen zu errichten.

Denn als Fußgänger ist es bei derzeitiger Verkehrsdichte nur unter gefährlichen und zeitaufwendigen Umständen möglich, die Bundesstraße insbesondere im Bereich der Einkaufsgelegenheiten gegenüber des Wohngebietes Lehmberg zu überqueren. Die vorhandene Fußgängerampel Richtung Trog und der Übergang am Kreisel K7 sind etwa 250 Meter entfernt und werden aus diesem Grund nicht regelmäßig von den Passanten genutzt. Doch über den Kreisel K7 in Höhe Lotto Geschäft war damit nicht das letzte Wort gesprochen. Wiederholt haben Anwohner angetragen, dass einzelne Fahrzeugführer regelwidrig überqueren. Insbesondere nachts kommt es da zu gefährlichen Verkehrssituationen und erhöhter Lärmbelästigung.

Gleich zwei Mängel am Kreisverkehr

Die SPD-Fraktion regt an, den Mittelkreis, der geradeaus nur dem Schwerlastverkehr zur Mitbenutzung zusteht entsprechend farblich hervorgehoben werden könne. Doch ein weiterer Gefahrenpunkt ist im K7 der Zebrastreifen nach der Ausfahrt Richtung Lomke/St. Claas. Dieser sei schlecht einsehbar und führt durch das starke Abbremsen, wenn es denn dazu kommt, zu gefährlichen Verkehrssituationen. Hier regte die SPD-Fraktion die Möglichkeit an, den Fußgängerüberweg um einige Meter in Richtung Lomke zu verlegen und ein Überqueren der Straße direkt am Kreisverkehr durch einen Zaun für die Fußgänger zu verhindern. Auch am Fußgängerüberweg in Trockenbrück, kurz vor oder nach der Zufahrt nach Melbecke, müsse sich etwas tun. Anhand der dauerhaft beschädigten Warnbracken stellt sich heraus, dass hier auch eine erhebliche Gefährdung der Fußgänger besteht. Eine ausreichende, farbliche Beleuchtung würde an diesen Punkt schon Abhilfe schaffen, so der erste Vorsitzende, Heinz Vollmer. Und was wäre schon eine Beschlusserfassung zum Thema "Verkehrssituation in Grevenbrück", ohne die allzeit beliebte Ampelanlage? Hierzu hat sich die SPD-Fraktion ebenfalls eine Lösung einfallen lassen. Somit könnte man im Kreuzungsbereich B236/B55, Siegener Straße/Kölner Straße und B55/B236, Kölner Staße/Finnentrop/Elspe, die jeweiligen Rechtsabbiegerampeln beziehungsweise Spuren mit einem grünen Pfeil versehen.

Sieben grüne Pfeile für Rechtsabbieger

So kann der Verkehr von Grevenbrück nach Elspe, wie auch von Grevenbrück nach Altenhundem und von der Johannesbrücke zur Industriestraße frei abfließen. Bei den Fahrtrichtungen Finnentrop/Johannesbrücke und Siegener Straße/Johannesbrücke sei die Situation nicht so eindeutig und müsse durch Versuche vorerst getestet werden. Ein weiterer Aspekt sei die geringe Umweltbelastung durch die Verminderung der Abgase. Die insgesamt sieben grünrn Pfeile sollen an dieser Stelle die Verkehrssituation maßgeblich entspannen. Die Beschlussvorschläge wurden nun dem Bürgermeister Alfons Heimes vorgelegt.

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