Vogt: "Grevenbrück und Elspe wachsen zusammen"

Mitgliederversammlung der "Interessengemeinschaft Grevenbrück"

Grevenbrück. (tisch)

Bemühungen, den Einzelhandel in der Region zu stärken und für Kunden wieder attraktiver zu machen, standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der "Interessengemeinschaft Grevenbrück". Das Interesse war groß, als Vorsitzender Arnold Vogt die geplante Einführung der so genannten "Lennestadt-Card" im Restaurant Boerger in Grevenbrück am vergangenem Dienstag zur Sprache brachte.

Zur Freude des Vorstandes sprachen sich die meisten Einzelhändler für ein Kundenbindungssystem in Form der "Lennestadt-Card" aus.

Mit dem neuen System sollen Kunden an Terminals in teilnehmenden Geschäften für ihren Einkauf mit Treue-Punkten belohnt werden; diese werden dann auf der Karte mittels eines Speicherchips gesichert.

Bei erneutem Umsatz soll sich der Kunde die angesammelten Punkte als Nachlass anrechnen lassen und so bares Geld sparen können.

Für die Geschäftsinhaber bedeutet die Installation eines Terminals hingegen monatliche Mehrkosten von 49 Euro. Voraussichtlich zum Lennestädter Stadtfest sollen die ersten Terminals in den Geschäftsläden stehen.

Zu den weiteren Aktionen zählt das Gewinnspiel "Wir tanken Sie auf", bei dem sich per Auslosverfahren jeden Monat drei Gewinner über Tankgutscheine in Höhe von 50 Euro freuen können. Teilnahmecoupons sind ab dem 1. April in den Lennestädter Geschäften erhältlich.

Martina Westermann Geschäftsführerin

Bei den Vorstandswahlen kam es zur Neuwahl des Geschäftsführers. Martina Westermann übernimmt in Zukunft dieses Amt. Werner Vetter war zuvor aus Gründen des Zeitmangels zurückgetreten. Er bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten.

Außerdem neu gewählt wurde Thomas Patt als dritter Beisitzer, Michael Knappstein als Kassenprüfer sowie Danny Berghoff als zweiter Kassierer. Bei der Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden wurde Uli Selbach in seinem Amt bestätigt.

Der Vorsitzende freute sich besonders, zahlreiche Elsper Kollegen begrüßen zu dürfen. Mittlerweile gehören der Grevenbrücker Interessengemeinschaft 18 Nicht-Grevenbrücker an.

Dass eine Namensänderung des Vereins nicht mehr lange auf sich warten lassen könne, forderten nicht zuletzt einige Grevenbrücker Vereinsmitglieder.

"Grevenbrück und Elspe wächst zusammen", stellte Arnold Vogt erfreut fest und schwor alle Anwesenden darauf ein, auch weiterhin gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

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