Kritik ist verstummt

Vollsperrung der B55 in Trockenbrück rechnet sich in vielerlei Hinsicht

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Ziehen eine positive Zwischenbilanz: Vertreter der Stadt Lennestadt, Karl-Josef Fischer (2.v.r.) und Hendrik Latos (r.), Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Lennestadt. Aller Kritik zum Trotz entschieden die Stadt Lennestadt sowie Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau NRW, die Bauarbeiten der B55 in Trockenbrück unter einer Vollsperrung vorzunehmen. Zwei Wochen vor Beendigung der Großbaustelle ziehen die Verantwortlichen eine positive Zwischenbilanz.

Aufgrund der konstruktiven Mitarbeit aller Beteiligten, dazu zählten unter anderem Be- und Anwohner sowie Unternehmen, sei eine äußerst schnelle Umsetzung der Baustelle möglich gewesen, erklärte Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt in einer Pressekonferenz im Rathaus. Kritik sowie Anregungen der Anlieger seien für die Stadt von besonderer Bedeutung gewesen und hätten einen lokalen Blickwinkel verschafft. 

„Anregungen aus der Bevölkerung haben wir sehr ernst genommen. Mit entsprechenden verkehrsberuhigenden Maßnahmen, Ampelschaltungen und Umleitungen wurde der Verkehrsfluss verbessert“, so Hundt. Die Kritik, dass eine Vollsperrung ein immenses Chaos verursachen würde, sei verstummt. Laut Karl-Josef Fischer (Landesbetrieb Straßenbau) sei eine Vollsperrung in meist allen Fällen „die absolut beste Lösung“. Eine halbseitige Verkehrsführung hätte zu einer mehr als doppelt so langen Bauphase geführt, die Mehrkosten laut Landesbetrieb bedeutend höher gewesen.

Abschluss für 8. September geplant

Die Baufirma habe bislang „das Meistmögliche rausgeholt und das trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad“, betonte Hendrik Latos (Landesbetrieb Straßenbau). Die bis zu 28 Bauarbeiter haben den Zeitplan bisher eingehalten, so die einhellige Erklärung der Verantwortlichen. 

So kann die erste Tragschicht bereits am kommenden Montag, 13. August, aufgetragen werden. Der Asphaltbinder folgt am Dienstag, 14. August. Danach wird es kritisch: „Am Donnerstag, 16. August, wird die letzte Schicht aufgetragen. Dazu wird die Thetener Straße mit Zufahrt zur Bundesstraße für 24 Stunden voll gesperrt.“ So sollen Beschädigungen der Deckschicht vermieden werden. 

Im Anschluss daran folgen unter anderem Fahrbahnmarkierungen und Böschungsarbeiten. Noch vor dem Ferienende sollen die Baumarbeiten abgeschlossen werden, heißt es vom des Landesbetrieb Straßenbau. Voraussetzung dafür sei gutes Wetter während der Asphaltierungsarbeiten: „Bei starkem Regen könnte der Zeitplan ins Wanken geraten“, erklärt Latos. Am Samstag, 8. September, soll die Baustelle, nach einigen Randbereichsarbeiten, endgültig abgeschlossen werden.

Information 

  • Die eintägige Vollsperrung der Thetener Straße gilt ab Donnerstag, 16. August, 6 Uhr, bis Freitag, 17. August, 6 Uhr
  • Anwohner sollten den Verbindungsweg über Hachen in Richtung Elspetal nutzen
  • Gleiches gilt für die Gegenrichtung

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