Von der Elbe bis zur Donau

Junge Künstler gestalten „Wasserwelten“ gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen

Spiritueller Sommer Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen in der Schützenhalle Grevenbrück
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Tim Hüttemeister dirigiert die Philharmonie Südwestfalen in der Schützenhalle Grevenbrück.

Nicht ohne Zugabe durften die jungen Künstler und die Musiker der Philharmonie Südwestfalen am Mittwoch die Bühne verlassen. Ein begeistertes Publikum lauschte den beschwingten Walzermelodien, Polkaklängen und der Rheinischen Sinfonie, dirigiert von „Lokalmatador“ Tim Hüttemeister.

Grevenbrück - „Wasserwelten“ ist das Thema des zehnten spirituellen Sommers in Südwestfalen. Susanne Falk, Projektleiterin des Spirituellen Sommers, konnte dazu zum zweiten Mal die Philharmonie Südwestfalen in der Schützenhalle Grevenbrück begrüßen. „Es war so gut im letzten Jahr, dass wir gesagt haben, das machen wir noch einmal“, so Susanne Falk.

Dirigiert wurde die Philharmonie von drei jungen Studenten der Orchesterleitungsklasse der Hochschule für Musik Detmold: Lukas Ziesché, Youngtae Park und Tim Hüttemeister. Zu ihnen gesellte sich die junge Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk. Diese konnte sich nach ihrem „Lied an den Mond“ aus der Oper „Rusalka“ über Bravo-Rufe aus dem Publikum freuen.

Für Tim Hüttemeister war es ein Heimspiel, denn der Elsper begann seine musikalische Ausbildung beim Musikkorps Elspe und in der Chorjugend Grevenbrück. Durch das Programm führte Prof. Florian Ludwig, Leiter der Orchesterleitungsklasse.

Thematisch orientierte sich das Programm am Wasser, mit den Strauss-Walzern „An der Elbe“ und „An der schönen blauen Donau“, seiner Polka „Vom Donaustrande“, Gustav Mahlers „Rheinlegendchen“ und „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ sowie Antonín Dvoraks „Lied an den Mond aus der Oper Rusalka“.

Die Zusammenhänge zwischen Wasser und Musik ließen sich sehr schnell erkennen, so Florian Ludwig. „Musik kann uns wie eine emotionale Welle überwältigen“.

Ann-Kathrin Niemczyk, Lukas Ziesché, Tim Hüttemeister und Youngtae Park genießen den Applaus nach dem gelungenen Konzert.

Im zweiten Teil dirigierte Tim Hüttemeister die „Rheinische Sinfonie“ von Robert Schumann. Doch zunächst ließ ihn sein Lehrer und Moderator Prof. Florian Ludwig den Gang auf die Bühne wiederholen, denn auch das müsse geübt werden. Unter vollem Körpereinsatz dirigierte Tim Hüttemeister dann die fünf Sätze der „Rheinischen Sinfonie“, auch „Hymne des Rheinlands“ genannt. Den ersten Satz nutzt die Fernsehsendung „Hier und Heute“ als Intro, somit ist diese Melodie den Zuschauern bestens bekannt. Der fünfte Satz erinnere an den Karneval am Rhein, so Ludwig und somit endete das Programm so beschwingt, wie es begonnen hat.

Die Künstler ernteten großen Beifall für ihre Darbietungen und gaben noch eine Zugabe für das Publikum. Als Vertreter der Stadt Lennestadt überreichte Bürgermeister Tobias Puspas gemeinsam mit Susanne Falk zum Abschluss kleine Aufmerksamkeiten für die jungen Künstler.

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