Ein Weihnachtsgeschenk für das Museum der Stadt Lennestadt

Drei Bicher-Bilder und ein Erwez - Heimatverein kaufte Gemälde und gab sie weiter

Grevenbrück. (masa)

Kurz vor Weihnachten erhielt auch das Museum der Stadt Lennestadt ein Geschenk. Der Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück kaufte drei alte Ölgemälde und übergab sie dem Museum in Grevenbrück.

Zwei der Bilder, gemalt von dem Grevenbrücker Künstler Reinhold Bicher, wurden von dessen Witwe erworben. Das eine Gemälde zeigt ein Portrait des Bildhausers Belke (1876 - 1941). Der "Mälo" in Grevenbrück, die Kriegerdenkmäler in Kirchhundem und Meggen sind einige der Objekte, die im heimischen Raum an ihn erinnern. Aber er gestaltete auch eine lebensgroße Marmorfigur des Heiligen Peter Kanisius für das Portal der St.-Patricks-Kathedrale in New York.

Bei dem zweiten Exponat handelt es sich um ein Bild vom "Ruiters Kotten", dem letzten mit Stroh gedeckten Haus in Grevenbrück. Das stand im Anschluss an das Betriebsgelände der Firma Schauerte und wurde 1927 abgebrochen. Bicher hat es als Spukhaus dargestellt. Dieses Bild wurde mitgesponsert von der Sparkasse ALK.

Als drittes neues Ausstellungsstück bereichert jetzt ein Landschaftgemälde von Förde aus dem Jahr 1943 die Ausstellung des Museums. Das Bild wurde gemalt von H. Ewerz aus Coesfeld. Eine Frau aus Förde hatte es sich anfertigen lassen, um nach ihren Umzug nach Stadtlohn ein Andenken an ihren Heimat zu haben.

Deren Nachfahren hatten kein Interesse daran, so dass der Heimatverein es nach Grevenbrück zurückholen konnte. Es muss noch restauriert werden, da es einige Risse von Granatsplittern, durch einen Artilleriebeschuss aufweist.

Die Stadt Lennestadt kaufte ebenfalls ein Bild von Reinhold Bicher. Der "Moselpeter"- ein Portrait eines Mannes, der aus der Ferne kam und in Grevenbrück Arbeit und Heimat fand ist jetzt ebenfalls im Museum zu sehen.

Die vier geschichtsträchtige Stücke stellen eine Bereicherung für das Museum der Stadt Lennestadt dar.

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