Brandmeisterdienstbesprechung der Feuerwehr Lennestadt in Saalhausen

Weniger Einsätze – aber viel geleistet

Bürgermeister Stefan Hundt verabschiedete den stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Berghoff.

Im Bezug auf Einsätze verlief das Jahr 2013 relativ ruhig, ansonsten war es aber wieder einmal sehr arbeitsintensiv.

Das machte der Leiter der Feuerwehr der Stadt Lennestadt, Dietmar Eckhardt, auf der Dienstbesprechung der Brandmeister der Feuerwehr Lennestadt in Feuerwehrgerätehaus Saalhausen deutlich. Und auch seine beiden Stellvertreter, Markus Hamers und Andreas Schürmann, konnten dies nur bestätigen.

Neben den Führungskräften der Feuerwehr, dem Beigeordneten Carsten Schürheck und Kathrin Köster vom Bereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Lennestadt konnte Bürgermeister Hundt auch Vertreter der Hilfsorganisationen DRK, MHD und THW begrüßen. Zudem waren Kreisbrandmeister Christoph Lütticke und Matthias Giese von der Polizei der Einladung gefolgt.

Die Anschaffung einer neuen Drehleiter und von über 90 Atemschutzgeräten stellten die beiden größten Ausgaben im Haushalt der Feuerwehr dar. Des Weiteren wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug beschafft und auch in neue Schutzausrüstung, Funkgeräte und weitere Rettungsgeräte investiert. Schürmann betonte, dass jeder Cent, der für die Feuerwehr bereitgestellt wird, nicht verloren geht, sondern in die Sicherheit der Bürger in Lennestadt investiert wird. Aber auch geplante Bauvorhaben in Bilstein und Kickenbach wurden auf den Weg gebracht.

Anfang 2014 Baubeginn in Bilstein

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Bilstein befindet sich in der Abschlussplanung und durch leichte Verzögerungen ist der Baubeginn für Anfang 2014 geplant.

145 Einsätze wurden im Jahr 2013 bewältigt, 189 waren es 2012, was auf eine hohe Anzahl von Unwettereinsätzen zurückzuführen ist, von denen man in diesem Jahr weitestgehend verschont blieb. 631 Kameraden gehören der Feuerwehr Lennestadt an, davon 356 in der Einsatzabteilung. 190 von ihnen sind fertig ausgebildete und einsatzbereite Atemschutzgeräteträger. Nicht zuletzt die umfangreiche Ausbildung hat zu dieser noch nie dagewesenen Zahl beigetragen. 64 verschiedene Lehrgänge und Seminare wurden auf Stadt-, Kreis- und Landesebene besucht. „Mittlerweile organisieren die Lehrgangsleiter ihre Lehrgänge in Eigenregie und man muss sich eigentlich um nichts kümmern“, so Hamers.

Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Starke berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, der 83 Jugendliche angehören.

Für Bürgermeister Hundt war neben der Einweihung der Drehleiter und des Mannschaftstransportfahrzeuges die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr Mitte des Jahres in Grevenbrück eines der herausragenden Ereignisse des Jahres. Er zeigte sich beeindruckt, mit welcher Überzeugung, Verantwortungsbewusstsein, Grundwissen und technischem Verständnis die Jugendlichen ans Werk gehen. Das zeigt auch das Ergebnis der Teilnahme an der Leistungsspange am Juni in Wilnsdorf. Besuche des Movie Park in Bottrop, der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf und der Besuch eines Eishockey-Bundesligaspiels runden den Dienst in der Jugendfeuerwehr ab. Sie stellen einen Ausgleich zum Feuerwehrdienst dar und bieten somit eine attraktive Freizeitgestaltung für die Jugendlichen. Auch einen Führungswechsel gab es bei der Jugendfeuerwehr. Frank Berghoff übergibt nach fünf Jahren Dienstzeit als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart das Amt an Dominik Schulte (Grevenbrück) und Björn Greene (Meggen). Der Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde in diesem Jahr ebenfalls neu aufgestellt und der Kontakt und Zusammenarbeit mit der Presse ausgebaut. Auch ein neues Logo unter dem Motto „Ein Team. Für Dich“ soll zu einem einheitlichen Auftritt der Feuerwehr Lennestadt beitragen. Im Bereich der Brandschutzerziehung, die in Kindergärten und Schulen den ersten Kontakt von Kindern zur Feuerwehr herstellt und somit auch eine Art Visitenkarte ist, wird zurzeit an einem einheitlichen Konzept gearbeitet.

Als eine der nächsten größeren Aufgaben steht die Umrüstung der Einsatzfahrzeuge auf den Digitalfunk an, dessen Probebetrieb Anfang 2014 starten soll. Zudem erhält die Feuerwehr Lennestadt vom Kreis Olpe noch dieses Jahr ein weiteres Fahrzeug für die Unterstützungseinheit bei einem Massenanfall von Verletzten (ManV). Das Fahrzeug wird in Saalhausen stehen.

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