Wenn Pole schmelzen

Der Klimawandel ist in aller Munde: Es wird wärmer, es regnet heftiger, es stürmt mehr. In Land- und Forstwirtschaft werden Anpassungsstrategien an diesen Wandel des Klimas diskutiert, und kürzlich bekam Präsident Obama u.a. für seine angekündigten Korrekturen der US-Klimapolitik den Friedennobelpreis.

In wenigen Wochen wird es im globalen Verhandlungspoker wieder Ernst: In Kopenhagen trifft sich die Weltgemeinschaft um den Ende der 90er Jahre in Kyoto abgeschlossenen globalen Vertrag zum Klimaschutz weiterzuentwickeln. Rund 50 Zuschauer und Zuschauerinnen informierten sich vor einiger Zeit im Lichtspielhaus Altenhundem über die globalen Klimazustände anhand des Films "Eine unbequeme Wahrheit" des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Gore zeigte anhand von beeindruckenden Bildern und schockierenden Zahlen, wie sich die Atmosphäre in den letzten 30 Jahren verändert hat und dass die Menschheit dringend handeln muss, will sie nicht Teile des Landes verlieren und Millionen von Umweltflüchtlinge produzieren.

Zum Abschluss wurden noch eine ganze Reihe von individuellen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, um nicht frustriert zurück zu bleiben, sondern mit viel neuem Wissen und motiviert den Klimaveränderungen etwas entgegen setzen zu können, nach Hause zu gehen.

Der Film "Eine unbequeme Wahrheit" wurde im Rahmen der Filmreihe Weltsichten der AG Es TUT sich WAS gezeigt. Die AG möchte mit der Filmreihe soziale, ökologische und ökonomische Gegebenheiten hinterfragen und mit den Zuschauern diskutieren. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 16. November um 20 Uhr mit dem Film "Kleiderhaken" (www.zwischenzeit-münster.de).

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