Zutritt nur mit Bändchen

Neues Sicherheitskonzept für die Altweiber-Party im Rathaus

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Dichtes Gedränge herrschte im vergangenen Jahr bei der Altweiber-Party im Rathaus.

Lennestadt. Der Brandschutz und andere Sicherheitsvorschriften lassen der Stadt keine andere Wahl: Die beliebte „Altweiber-Party“ kann nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Nur noch 450 Narren sollen Zutritt zum Rathaus bekommen.

Von Jahr zu Jahr erlebte die Party mehr Zulauf mit absolutem Höchststand in 2015. Das Rathaus in Altenhundem wurde zur heimlichen „Jecken-Hochburg“. Dicht gedrängt standen die Narren im Rathaus, den Verantwortlichen war klar "Es kann so nicht weitergehen", so der Beigeordnete Karsten Schürheck. Mit der steigenden Teilnehmerzahl stieg auch das Unfallrisiko, das im vergangenen Jahr nur noch mit äußerster Mühe unter Kontrolle zu bringen war. 

Die Stadt ließ ein Sicherheitskonzept erstellen und kommt in diesem Jahr um Beschränkungen nicht herum. Ein Sicherheitsdienst überwacht die Ein- und Ausgänge. Die Teilnehmer an der Party müssen sich durch Armbänder ausweisen. Es wird auch nicht mehr möglich sein, ungehindert in den Verwaltungstrakt zu gelangen. Der Zutritt wird hier nur für Angestellte möglich sein, die werden ein Extra-Armbändchen bekommen.

Die Karnevalsvereine sind angeschrieben worden und sollen der Stadt mitteilen, wie viele Bändchen sie benötigen. Ob die restlichen Bändchen noch in die freie Abgabe gehen, wird am kommenden Freitag entschieden. Dann wird zunächst Bilanz gezogen, was nach Abzug der Karnevalsvereine und der geladenen Gäste noch zur Verfügung steht. Sollte noch ein ausreichend großes Kontingent für die Öffentlichkeit vorhanden sein, wird kurzfristig veröffentlicht, wann und wo die Bändchen erhältlich sind. Diese sollen dann ganz im Sinne von "Weiberfastnacht" hauptsächlich den Frauen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmals probeweise auf diese Weise stattfinden. 

Der Dienstbetrieb im Rathaus wird an „Altweiber“, 4. Februar, ab 12 Uhr eingestellt. Dafür wird der lange Dienstleistungs-Tag vorgezogen auf Dienstag, 2. Februar. Das Rathaus hat dann bis 17.30 Uhr geöffnet.

An Rosenmontag und Veilchendienstag ist normaler Dienstbetrieb. Allerdings wird sich ein Teil der Belegschaft im Freizeitausgleich befinden, so dass mit Einschränkungen gerechnet werden muss. Bei Bedarf wird eine telefonische Absprache mit dem jeweiligen Sachbearbeiter empfohlen.

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