Zwei neue „Defis“

Energieunternehmen stellt Geräte zur Verfügung

+
Stefan Engelberth und Karsten Schürheck stellten im Kulturbahnhof den neuen Defibrillator vor. Ein zweiter ist im Kur- und Bürgerhaus Saalhausen untergebracht. 

Grevenbrück. „Der plötzliche Herztod ist immer noch eine der häufigsten Todesursachen“, sagt Stefan Engelberth, Kommunalbetreuer der Firma innogy (vormals RWE). Grund genug, dass sich das Energieunternehmen engagiert und der Stadt Lennestadt zwei mobile Defibrillatoren zur Verfügung stellt.

Ab sofort stehen die Defibrillatoren in zwei Gebäuden der Stadt Lennestadt für den Einsatz bei Herznotfällen bereit: im KulturBahnhof Grevenbrück und im Kur- und Bürgerhaus Saalhausen.

„In Notfällen können diese Defibrillatoren selbstverständlich auch in der Nachbarschaft der beiden Gebäude genutzt werden“, sagt der Beigeordnete Karsten Schürheck beim Vor-Ort-Termin im Kulturbahnhof und richtete seinen Dank an Stefan Engelberth.

Der Defibrillator hängt gut sichtbar direkt im Eingangsbereich des Kulturbahnhofs. Er kann ohne medizinisches Vorwissen bedient werden. Sobald die Tür der Vitrine, in der der „Defi“ aufbewahrt wird, geöffnet wird, ertönt ein lautes Signal. So können die Anwesenden auf den Notfall aufmerksam werden und zusätzlich Hilfe leisten. Denn auch wenn der Defi dem Bediener ganz genau erklärt, was er tun muss – ein Notruf muss trotzdem abgesetzt werden.

Das Gerät überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen oder Kammerflimmern.

Es erkennt natürlich auch, wenn Stromstöße nicht notwendig sind und gibt dem Bediener die nötigen Informationen. Auch wenn die Defibrillatoren von jedermann bedient werden können, sollen einige Personen besonders in die Bedienung eingewiesen werden. Im Kur- und Bürgerhaus ist dies der Hausmeister, im Kulturbahnhof bieten sich die Pächter an.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Lennestadt ganz bewusst zwei stark frequentierte Standorte für die neuen Defibrillatoren ausgewählt hat“, betont Stefan Engelberth. „Als Energieversorger der Region leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur im Gesundheitswesen“ und weiter „Wir hoffen natürlich, dass der Defibrillator im Kästchen bleibt.“,

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare