10.000 Euro für Balthasar

Joachim Steinseifer (r.), einer der Hauptorganisatoren der 'Tour der Hoffnung', und fünf seiner sechs Mitstreiter überreichten Rüdiger Barth den symbolischen Scheck über 10.000 Euro für Balthasar.

Standesgemäß im Radfahrerdress kamen sie zur Spendenübergabe ins Olper Kinderhospiz Balthasar: sechs Mitglieder des Siegerländer Organisationsteams für die "Tour der Hoffnung", Deutschlands wohl wichtigste Mehretappen-Radtour für jedermann und -frau. Im Gepäck hatten die Sechs um Joachim Steinseifer einen überdimensionalen Scheck über 10.000 Euro. "Nur Peter Hussing fehlt, ansonsten sind wir komplett", ließ Joachim Steinseifer die Pressevertreter wissen.

Die vielen Helfer der Tour können stolz auf das Erreichte sein: Bei der 26. Auflage dieser Mehrtagesfahrt zugunsten krebskranker Kinder kamen nicht weniger als 1,38 Millionen Euro an Spenden zusammen.

Insgesamt haben die ehrenamtlich Engagierten schon 21 Millionen Euro gesammelt. "Und jeder gesammelte Cent kommt dem Zweck der Tour zugute, die laufenden Kosten werden von Sponsoren bezahlt, deren Logos auf den Trikots zu sehen sind."

Seit 26 Jahren ist es Usus, dass ein Teil der Spenden auch in der Region, durch die gefahren wird, bleibt. 2009 zählte das Kinder- und Jugendhopsiz Balthasar zu den schon vorher festgelegten Adressaten der Hilfe, da der Tross auch durch Olpe kam und Drolshagen gar Etappenstadt war. Viel Prominenz aus Sport und Showbiz mit Petra Behle und Klaus-Peter Thaler an der Spitze war im August 2009 auf zwei Rädern unterwegs, der herzliche Empfang und die gelungene Veranstaltung in Drolshagen sind Steinseifer und Co noch in bester Erinnerung. "Ein Lob gilt dem Finnentroper Bürgermeister Dietmar Heß, der seit 2004 an allen Fahrten von der ersten bis zur letzten Etappe teilgenommen hat", zollten die "Sechs aus dem Siegerland" dem heimischen Politiker Respekt. Dies tat auch Balthasar-Leiter Rüdiger Barth bei der Scheckübergabe: "Wir freuen uns sehr, dass es Menschen wie sie gibt, wir brauchen Sie." Barth machte deutlich, dass es immer mehr unter den rund 300 betreuten Familie gebe, die sich einen Aufenthalt im Kinderhospiz nicht mehr leisten könnten: "Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass wir sie betreuen können." Die Tour der Hoffnung kommt erst in zehn Jahren wieder in die Region, in diesem Jahr geht's vom niedersächsischen Northeim in Richtung Sachsen-Anhalt.

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