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3700 Euro für Rochuskapelle

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Bei der symbolischen Scheckübergabe freuten sich (v. l.) Ludger Sondermann (Kammerchor), Katharina Schneider, Teresa Braun (Chorios), Julia Eiden (FranzBrass), Gretel Kemper und Martin Kemper sowie Josef Marx vom Freundeskreis der Rochuskapelle über die Spenden der Konzertbesucher.  Foto: Kammerchor Olpe
Bei der symbolischen Scheckübergabe freuten sich (v. l.) Ludger Sondermann (Kammerchor), Katharina Schneider, Teresa Braun (Chorios), Julia Eiden (FranzBrass), Gretel Kemper und Martin Kemper sowie Josef Marx vom Freundeskreis der Rochuskapelle über die Spenden der Konzertbesucher. Foto: Kammerchor Olpe

Olpe. Mit einem stimmungsvollen Konzert in der Pfarrkirche St. Martinus stellten sich der Kammerchor Olpe und zahlreiche weitere Mitwirkende in den Dienst der guten Sache.

Sie traten ohne Honorar auf und baten die Zuhörer um eine Spende für den Erhalt der Rochuskapelle. Mehr als 3700 Euro kamen zusammen.

Das Engagement der Sänger und Musiker wurde mehr als belohnt. Zum einen konnten sich die Mitwirkenden über eine voll besetzte Pfarrkirche freuen, und zum anderen öffneten die Zuhörer nach dem gelungenen und abwechslungsreichen Konzert bereitwillig die Geldbörsen und spendeten großzügig.

So kamen bei der Türkollekte und durch Überweisungen am Ende stolze 3718,55 Euro zusammen.

Über diesen hohen Betrag waren sowohl der „Freundeskreis der Rochuskapelle“ als auch Pfarrer Clemens Steiling hocherfreut.

Denkmalschutz: strenge Auflagen

Ebenfalls freudige Gesichter gab es beim Vokalkurs des St.-Franziskus-Gymnasiums, beim Kammerchor Olpe unter Leitung von Dietmar Schneider, der auch die Gesamtleitung hatte, dem Blechbläserensemble „FranzBrass“ (Leitung Friedhelm Scholl), dem Mädchenchor „Chorios“ (Dirigentin Tatiana Hundt) und den Solisten Gabriele Dartsch (Sopran), Anne Dettmer (Querflöte) und Ingo Samp (Trompete).

„Der Konzerterlös ist ein äußerst wichtiger Baustein, um den feuchten Außenputz der Rochuskapelle erneuern zu können“, so der „Freundeskreis“. Denn weil die mehr als 350 Jahre alte Kapelle unter Denkmalschutz steht, hat die Denkmalbehörde strenge Auflagen für die Arbeiten gemacht.

Repariert werden darf nur mit einem Putz, wie er vor 350 Jahren gemischt und benutzt wurde: „Das wird etwa 15.000 Euro kosten – eine Summe, die die ,Freunde der Rochuskapelle‘ allein nicht stemmen können.“

Unter diesem Namen haben sich etwa 30 Bürger zusammengefunden, um das kleine Olper Gotteshaus instand zu setzen und zu pflegen. So wurde schon das Pflaster um die Kapelle neu verlegt und das Glöckchen im Turm durch die Reparatur der Elektrik wieder zum Leben erweckt.

Damit die als nächstes anstehende Sanierung des Außenputzes verwirklicht werden kann, sind die „Freunde der Rochuskapelle“ dringend auf weitere Spenden und auch auf Fördermitglieder angewiesen.

Interessenten können sich bei Martin Kemper, Seminarstraße 6, in Olpe, informieren. Die Freunde der Rochuskapelle haben das Konto 853390 bei der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden (BLZ 462 500 49). Der Freundeskreis weist noch darauf hin, dass Spendenquittungen ausgestellt werden können.

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