„Blue Mamba“ und  Hole in One“ erfolgreich

„Achterbahn – Schwungvoll konstruiert“: Schüler des Physik-Projektkurses am SFG fahren zum Landesfinale

Stolz präsentieren die Schüler ihre Achterbahnen, die am bundesweiten Wettbewerb „Achterbahn – Schwungvoll konstruiert“ teilgenommen haben. In der Mitte die „Blue Mamba“ und die „Hole in One“.

Olpe. Seit über 100 Jahren gibt es Achterbahnen in Freizeitparks und großen Volksfesten. Und sie begeistern die Besucher mit besonderen Bahnführungen und hohen Geschwindigkeiten. Dieser Faszination spürten in den vergangenen drei Monaten einige Schüler am St.-Franziskus-Gymnasium nach.

Im Rahmen des Physik-Projektkurses, der ein Angebot in der Oberstufe ist, beteiligten sie sich am Wettbewerb „Achterbahn – Schwungvoll konstruiert“ der Ingenieurkammern Bau in Deutschland. Über 5000 Schüler stellten sich deutschlandweit der Aufgabe, auf einer 30 cm mal 60 cm großen Platte eine Achterbahn aus einfachen Materialien zu konstruieren.

Im Projektkurs Physik bildeten sich vier Gruppen, die unterschiedliche Konzepte verfolgten. Bis zu den Weihnachtsferien musste im Kurs ein Konzept für die Bahnelemente und den Bau der Bahn entwickelt werden.

Im Januar begann die Bauphase und die Schüler stellten sich der Herausforderung, ihre Pläne mit den vorgegebenen Materialien umzusetzen. Dabei waren einige Probleme zu überwinden, damit eine Kugel am Ende auch erfolgreich die komplette Bahn durchlaufen konnte. Zum Schluss musste die Achterbahn im Hinblick auf Planung, Tragwerk und Bau dokumentiert und erläutert werden.

Große Hoffnungen

Diese Erarbeitung war dann die Grundlage für die erste Runde des Landeswettbewerbes in NRW. Dabei erzielten die Schüler aus Olpe einen beachtlichen Erfolg: Sie stellen zwei von insgesamt sieben Teilnehmern am Landesfinale. Dieses findet im Mai im Movie Park in Bottrop statt. An diesem Tag werden aus Olpe die Achterbahnen „Blue Mamba“ und „Hole in One“ von einer Jury erneut begutachtet und müssen den Funktionstest abermals durchlaufen. Dann entscheidet sich, wer NRW auf Bundesebene vertreten darf.

Die Hoffnungen sind groß im Projektkurs Physik, der sich schon neuen Herausforderungen zugewendet hat. Aktuell steht der Bau eines PET-Flaschen-Fahrzeuges an. Zum Abschluss des Schuljahres wird es dann eine „große gemeinsame Kettenreaktion“ geben.

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