Aline in Olpe um ein neues Haus erweitert

Das Foto zeigt die Übergabe des Portraits der Ordensgründerin durch Generaloberin Schwester Magdalena Krol an Annette Sawitza, die Leiterin des Mutter Kind-Hauses Aline. In der Mitte GFO-Geschäftsführer Markus Feldmann.

Ein neues Haus der GFO-Einrichtung Aline, Mutter-Kind-Haus, ist in Olpe am Imberg eingeweiht worden.

Nach einer kurzen Begrüßung begeisterten die Kleinsten aus dem Mutter-Kind-Haus die rund 70 Gäste mit Tanz und Gesang. Im Anschluss erläuterten Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO, Annette Sawitza, Leiterin des Mutter und Kind-Hauses und Schwester Magdalena Krol, Generaloberin der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung, in einer kurzen Ansprache das Angebot am neuen Zusatzstandort.

Und dieser ist optimal gelegen: Ende letzten Jahres konnte die GFO das Haus in der Imbergstraße in Olpe erwerben, welches noch mehr Müttern und Kindern ein vorübergehendes Zuhause bietet. Die etwa 100 Jahre alte Jugendstilvilla im Olper Zentrum wurde in den letzten Wochen komplett renoviert und die Räumlichkeiten auf drei Wohnetagen den Bedürfnissen der jungen Mütter mit Kindern angepasst. Aus diesem Grund überreichte der für den Umbau verantwortliche Architekt, Michael Ohm, offiziell den Schlüssel an Annette Sawitza.

Nach der Segnung der Räumlichkeiten durch Pfarrer Steiling, hatten die Gäste ausreichend Zeit für einen Rundgang durchs Haus und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die neu entstandenen Wohnungen, die als Wohngemeinschaften genutzt werden sollen, bieten sieben Frauen mit ihrem Nachwuchs Wohnraum.

Im Stammhaus Aline werden derzeit 16 Appartements bereit gestellt, zudem gibt es eine Außenbetreuung für die Mütter, die sich schon zutrauen, in einer eigenen Wohnung zu wohnen, jedoch eine ambulante Betreuung benötigen.

So ist das Gesamtangebot noch vielfältiger und bedarfsgerechter. Das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft, wie es das neue Haus Aline am Imberg bietet, hat noch einmal andere, besondere Vorteile.

"Die Mütter können hier noch individueller und intensiver unterstützt werden. Durch gemeinsames Kochen oder das Nutzen eines Wohnraums pro Etage haben sowohl Bewohnerinnen und Kinder sowie die Betreuerinnen wichtige Berührungspunkte, die das Beratungssetting sehr intensiv gestalten. Dem Wunsch nach einer Rückzugsmöglichkeit wird das eigene Zimmer gerecht", so Annette Sawitza. Während die Mütter ihre Ausbildung beenden, werden die Kinder im Stammhaus in der Maria-Theresia-Straße betreut. Unmittelbar nach Ostern sollen die ersten Mütter mit ihren Kindern in der Imbergstraße einziehen.

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