Arbeitskreis der Olper Senioren: es tut sich viel in der Kreisstadt

Die Jahreshauptversammlung berichtete von vielfältigen Aktivitäten

Olpe. (SK)

In seinem Rechenschaftsbericht in der Jahreshauptversammlung der AOS, zu der Walter Faulenbach am 11. Januar ins DRK-Haus der Begegnung eingeladen hatte, wurde deutlich, dass der Vorstand im letzten Jahr wieder aktiv war. Bisher ist die Stadt Olpe die einzige Kommune im Kreis und eine von 130 in NRW, die in der Landesseniorenvertretung NRW mitarbeitet.

Walter Faulenbach und Werner Schneider haben Olpe im letzten Jahr dort vertreten. Die AOS hat sich auch dafür eingesetzt, dass das Haus der Begegnung im Zentrum der Stadt bestehen blieb, wenn auch jetzt in der Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes. Dadurch, dass sich 20 Seniorinnen und Senioren bereit erklärten, ehrenamtlich die Bewirtung sonntags zu übernehmen, können sich alt und jung weiter sonntags dort treffen. Die Zahl derer, die von der Möglichkeit Gebrauch machen, ist seitdem gestiegen.

Gut angekommen ist auch die von der AOS initiierte Aktion "Seniorenfreundliche und barierearme Geschäfte" in Olpe. Immerhin konnten 40 von 270 angeschriebenen Geschäften zertifiziert werden. Diese Aktion wurde vom Kreisverband der Selbsthilfegruppen, der Kreisverwaltung und der Stadt Olpe unterstützt.

Großer Dank an alle

Helfer

Die jährliche Seniorenwoche der AOS und der Seniorennachmittag des Schützenvereins gehören jetzt schon zu den Traditionsveranstaltungen in Olpe. Der Dank der älteren Mitbürger gilt der Stadt Olpe und dem Olper Schützenverein.

Der Kassenbericht von Werner Schneider wurde von den anwesenden Mitgliedern mit Beifall zur Kenntnis genommen, der Vorstand wurde entlastet.

Wolfgang Fischbach informierte in seinem fundierten Lichtbildervortrag über den Sachstand und die Perspektiven bezüglich der Pflegeplätze in Olpe. Mit jetzt 103 Pflegeplätzen liegt Olpe zur Zeit noch auf dem letzten Platz im Kreis Olpe. Das wird sich aber bald ändern. Obwohl die häusliche und ambulante Pflege, die teilstationäre Pflege, die sogenannte Verhinderungspflege und die Kurzzeitpflege nach wie vor Vorrang haben sollen, wird es in Olpe in nächster Zeit mehr vollstationäre Pflegeplätze geben. Die wohnortnahe Versorgung mit Pflegeplätzen ist das Ziel. Fischbach erwartet ebenfalls eine deutliche Verbesserung bei qualitätsgesicherten Betreuungsleistungen.

Die Senioreneinrichtung "Martinushöfe" in der Kurfürst-Heinrich-Straße soll am 1. April dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen. In 18 Zimmern, davon 15 Einzelzimmer mit einer Größe von ca. 21 Quadratmetern und großzügiger Raumgestaltung werden dort im 1. Stock 21 Pflegeplätze zur Verfügung stehen.

Das Seniorenhaus Gerberweg bietet 62 Wohnplätze in 15 Doppelzimmern und 30 Einzelzimmern an. Der Caritasverband plant, das Gerberhaus zu einem attraktiven Seniorenzentrum mit Einkaufs- und Begegnungsmöglickeiten und 20 Prozent zusätzlichen stationären Pflegeplätzen auszubauen.

Es soll an die Martinstraße angeschlossen werden. Im Bau ist, wie berichtet, das WohnGut Osterseifen. Seniorenwohnungen werden auch dort entstehen, wo jetzt noch das Cafe Hundt steht.

Darüber, was sich sonst in Olpe bisher alles getan hat und noch in der Planung ist, berichtete ausführlich Bürgermeister Horst Müller.

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