1. SauerlandKurier
  2. Kreis Olpe
  3. Olpe

Basar ein voller Erfolg

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Ulla Feldmann (l.), Hildegard Hähner (3. v. l.) und Hilde Hofmann (3. v. r) von der Kreativgruppe der „Frauen in St. Martinus“ überreichten den Erlös des Adventsbasars an Monika Kramer (2. v. r.), Leiterin des Hospizes in Altenhundem, und an den Vorsitzenden des Hospizvereins, Pastor Heinrich Schmidt (r.) sowie an Dr. Gerd Reichenbach (2. v. l.) vom PalliativNetzwerk Kreis Olpe.
Ulla Feldmann (l.), Hildegard Hähner (3. v. l.) und Hilde Hofmann (3. v. r) von der Kreativgruppe der „Frauen in St. Martinus“ überreichten den Erlös des Adventsbasars an Monika Kramer (2. v. r.), Leiterin des Hospizes in Altenhundem, und an den Vorsitzenden des Hospizvereins, Pastor Heinrich Schmidt (r.) sowie an Dr. Gerd Reichenbach (2. v. l.) vom PalliativNetzwerk Kreis Olpe.

Beim von der Kreativwerkstatt der „Frauen in St. Martinus“ organisierten Adventsbasar im November 2013 kam ein beachtlicher Erlös von 4751 Euro zusammen.

Dieser Betrag wurde nach Vorstandsbeschluss aus der Vereinskasse auf 5000 Euro aufgestockt. Auf der Jahreshauptversammlung Anfang Januar fand die Scheckübergabe statt.

Je 2250 Euro gehen an das Hospiz „Zur Heiligen Elisabeth“ in Altenhundem und an den vor zwei Jahren gegründeten Verein PalliativNetzwerk Kreis Olpe. Der Restbetrag von in Höhe 500 Euro – so bestimmten es die Frauen der Kreativgruppe – geht an ein Kinderdorf in Bolivien.

Elisabeth Greven dankte allen, die für den Adventsbasar im letzten Jahr unermüdlich gebastelt, Marmelade eingekocht und Plätzchen gebacken haben. Dr. Gerd Reichenbach dankte den Frauen im Namen des Vereins „PalliativNetzwerk“. Er hat zusammen mit anderen Medizinern im Kreis Olpe das Netzwerk ins Leben gerufen. „Es ist ein schwere, aber lohnenswerte Aufgabe“, sagte er. Neben dem medizinischen Aspekt spielen auch die Seelsorge und die menschliche Zuwendung eine große Rolle.

Pastor Heinrich Schmidt, Vorsitzender des Hospizvereins als Träger des Hospizes in Altenhundem, stellte die Bedeutung der Einrichtung für die Patienten heraus. „Der Sterbende soll sich nicht abgeschoben, sondern in diesem Raum in seiner letzten Lebensphase Geborgenheit, Begegnungen und Sicherheit erleben.“

Zum Abschluss gab es Blumen und ein Dankeschön an Hildegard Häner aus Dahl. Sie hat sich in ihrem Heimatort 40 Jahre lang engagiert und war auch als Bezirkshelferin tätig. Neben der Scheckübergabe und der Verabschiedung von Hildegard Häner standen auch die Jahresberichte der einzelnen Frauengemeinschaften von St. Martinus, Dahl und Saßmicke, der Kassenbericht, die Entlastung des Vorstandes sowie die Neuwahl der Kassenprüferinnen auf der Tagesordnung.

Die umfangreichen Jahresberichte zeigten mit wie viel Engagement die Frauengemeinschaft ihren Anteil am Leben in der Pfarrgemeinde leistet. Dies betonte auch Pfarrer Clemens Steiling, der in seiner Funktion als Präses der „Frauen in St. Martinus“ anwesend war und die Situation der Pfarrgemeinde darstellte.

Das Programm für das erste Halbjahr 2014 wurde in der Versammlung vorgestellt. Es liegt in der Pfarrkirche St. Martinus aus. Die Veranstaltungen der „Frauen in St. Martinus“ sind für alle offen, also nicht nur für Mitglieder des Vereins.

Auch interessant

Kommentare