"Der Bedarf wächst"

Richard Köhler, Hauptschul-Rektor Gilbert Luig und Architekt Ansgar Bültmann im 'künftigen' Speiseraum der Olsberger Hauptschule. Foto: Stadt Olsberg

Bildung ist ein Standortfaktor — und damit der auch in Zukunft in Olsberg "stimmt", investiert die Stadt in ihre Schulen. Die Umgestaltung des Küchentraktes in der Hauptschule wird dabei in Kürze völlig neue Möglichkeiten für Ganztags-Angebote schaffen.

Statt zweier alter soll nun eine moderne Lehrküche entstehen — und gleichzeitig ein Speiseraum neue Möglichkeiten für die Übermittagsbetreuung schaffen, so das Konzept der Stadtverwaltung.

Seit den Sommerferien bietet die Olsberger Hauptschule im Rahmen des Landesprojektes "13+" eine Nachmittagsbetreuung bis 16 Uhr an. Das Mittagessen in der Pause nach der sechsten Stunde nahmen die Kinder und Jugendlichen bislang im AquaOlsberg ein. Ab den Sommerferien haben sie einen Speiseraum direkt an ihrer Schule. Der bietet mit rund 250 Quadratmetern — dazu kommen 25 Quadratmeter für die Ausgabeküche — Platz für etwa 100 bis 120 Schüler.

Gilbert Luig, Rektor der Hauptschule, ist vom Konzept der Nachmittagsbetreuung überzeugt. Nach einigen Problemen, die in der Startphase gelöst werden mussten, zeige die pädagogische Arbeit Wirkung. Das gelte sowohl für den schulischen Bereich wie auch für das Sozialverhalten, so Gilbert Luig.

Schon in den Sommerferien soll der "neue" Küchentrakt fertig sein. "Es sieht so aus, dass wir den Zeitplan komplett einhalten werden", freut sich der Bauleiter, Architekt Ansgar Bültmann aus Heringhausen. Rund 687.000 Euro investiert die Stadt Olsberg insgesamt in die Umbaumaßnahme. Künftig kommen Haupt- und Realschule mit nur einer gemeinsamen — dann modernen — Lehrküche aus.

Auch für die Nachmittagsbetreuung erwartet Gilbert Luig dann steigende Anmeldezahlen. Derzeit nutzen rund 20 Schüler dieses Angebot. "Aber der Bedarf wächst — pädagogisch und familiär", ist Luig überzeugt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare