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„Die Nervensäge“ in Olpe

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Das „Trio Infernale“ der „Nervensäge“ gastiert am Donnerstag, 27. März, in Olpe.  Foto: Thomas Grünholz,
Das „Trio Infernale“ der „Nervensäge“ gastiert am Donnerstag, 27. März, in Olpe. Foto: Thomas Grünholz,

Die Theatersaison der Spielzeit 2013/2014 in der Olper Stadthalle endet mit der Komödie „Die Nervensäge“ von Francis Veber.

Die Komödie, die am Kurfürstendamm in Berlin spielt, ist am Donnerstag, 27. März, um 20 Uhr unter der Regie von Jürgen Wölffer zu sehen.

Für Profikiller Ralph ist es ein Routineauftrag: Er soll einen Mafioso, der sich bereit erklärt hat, gegen seine Organisation auszusagen, erledigen. Deswegen mietet sich Ralph in einem dem Justizpalast gegenüberliegenden Hotel ein, um den Kronzeugen ins Visier zu bekommen und ihn mundtot zu machen.

Lange bevor der Zeuge auftaucht, checkt Ralph ein und bringt sein Präzisionsgewehr schon einmal in Position. Doch aus dem minutiös geplanten Attentat wird nichts, denn die Direktion des Hotels hat das Zimmer fälschlicherweise doppelt belegt. Kaum hat der Killer sich häuslich eingerichtet, tritt Francois Pignon auf den Plan. Der Vertreter für Herrenhemden wurde vor Kurzem von seiner Frau Louise für einen Provinz-Psychologen verlassen und ist seitdem ein Nervenbündel: hochneurotisch, hyperaktiv und depressiv.

Francois hofft darauf, Louise im Hotel wieder zu treffen und glaubt fest daran, sie davon überzeugen zu können, zu ihm zurückzukehren. Als ihm klar wird, dass seine Chancen gegen Null gehen, versucht er sich umzubringen. Der Selbstmordversuch des Unglücksraben scheitert jedoch kläglich. Francois schafft es lediglich, das Bad in einen Sturzbach zu verwandeln, sodass der geschäftstüchtige Hotelpage sich gezwungen sieht, einzugreifen und mit der Polizei droht. Das kann Ralph natürlich nicht zulassen. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

„Die Nervensäge“ wurde 1970 in Paris uraufgeführt und war gleich ein Riesenerfolg. Die deutsche Erstaufführung fand schon ein Jahr später in der Komödie am Kurfürstendamm statt. Peer Schmidt spielte den Killer, Harry Wüstenhagen war Francois Pignon. 1973 wurde der Stoff in Frankreich verfilmt und kam unter dem Titel „Die Filzlaus“ heraus.

Die Hauptrollen übernahmen Lino Ventura und Jacques Brel. 1981 entstand die Hollywood-Version „Buddy Buddy“ unter der Regie von Billy Wilder mit Jack Lemmon und Walter Matthau. 2008 bearbeitete Veber den Stoff noch einmal für das Kino und führte selbst Regie bei „Der Killer und die Nervensäge“.

Es spielen Winfried Glatzeder, Marcus Ganser, Gundula Köster. Karten gibt es im Rathaus Olpe -Foyer-, im Reisebüro Harnischmacher, Olpe und im Tourismusbüro Olpe-Aktiv.

% 02761/830; www.olpe.de.

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