Auf eigene Jungs bauen

Seit einem halben Jahr ist Frank Germann Spielertrainer bei Olpe II - wie fällt sein Fazit aus?

"Als Spielertrainer habe ich deutlich mehr Verantwortung. In einer zweiten Mannschaft ist es besonders schwierig wegen der personellen Fluktuation, ich muss mit vielen Unwägbarkeiten fertig werden. Wir wissen erst freitags definitiv, wer sonntags spielt. Das ist schon etwas schwierig, aber es macht auch großen Spaß; und den möchte ich auch nicht missen." Und das trotz des Tabellenstandes in der Bezirksliga 7: Nach dem 16. Spieltag (13. Februar) stand Olpe II nur einen Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. "Zu Saisonbeginn hatten wir, also Michael Lauer und ich, noch viele Spieler bei Training und Spiel, haben Punkte geholt, jetzt ist das nicht mehr so. Wir haben meist nur noch sieben oder acht Mann beim Training, da ist es schon schwierig, eine schlagkräftige Truppe aufzustellen." Zumal "die Liga im oberen Bereich sehr stark" sei und dort "viel investiert wurde". Germann: "Wir können nur auf unsere eigenen Jungs setzen."

Gegen Rüblinghausen war Olpe II schlecht und unstrukturiert, beim folgenden Spiel gegen Werdohl II habe es schon deutlich besser funktioniert. "Da lagen wir nach 35 Minuten schon 0:2 hinten und haben uns auf 2:2 herangekämpft. Auf diese Struktur und diese Moral, die mir schon deutlich besser gefallen hat, können wir aufbauen. Wir werden uns stabilisieren und die Klasse halten. Das ist unser Ziel."

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