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Eine ganz besondere Auszeichnung: Schützenbrüder aus dem Kreis Olpe erhalten Ritterschlag

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Markus Bröcher (r.), Kreisoberst des Kreisschützenbundes Olpe, wurde in die Ritterschaft des Heiligen Sebastianus in Europa aufgenommen. © Privat

Einer ganz besonderen Ehre zuteil wurden gleich zwei Schützenbrüder aus dem Kreis Olpe. Kreisoberst Markus Bröcher und sein Stellvertreter Christian Schulte sind in die Ritterschaft des Heiligen Sebastianus in Europa aufgenommen worden.

Olpe - Auf Einladung des St. Matthäus Schützenverein Rüblinghausen fand kürzlich die Regionaltagung der Region 1 der Europäischen Gemeinschaft der Schützen in Europa (EGS) in der Kreisstadt Olpe und dem Ortsteil Rüblinghausen statt. Nach zweijähriger Corona-Unterbrechung sahen sich die Delegierten und Ritter der Europa-Schützen endlich wieder und feierten ein echtes Fest der Begegnung.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Ritterschaft vom Heiligen St. Sebastianus in Europa. Die Schützenmesse in der Kirche des Mutterhauses der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung wurde getragen von der wortstarken Predigt des örtlichen Pfarrers Johannes Hammer. Unter dem Eindruck der Worte von Pfarrer Hammer zu Verantwortung und Mut im Christsein wurden 25 Schützenbrüder in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa aufgenommen.

Darunter waren auch der Kreisoberst des Kreisschützenbunds Olpe, Markus Bröcher aus Rüblinghausen und sein Stellvertreter Christian Schulte aus Hülschotten. Sie erhielten den Ritterschlag und das Ritterkreuz von Vizepräsidenten Horst Thoren aus Korschenbroich und Vizepräsidenten Jos Verbeten aus GA Sint Anthonis Niederlande. Die 1985 gegründete Ritterschaft – die EGS ist Stipendiat - hat vor allem die Aufgabe, das christliche Element des Schützenwesens zu wahren und zu stärken. Ihr gehören mittlerweile über 800 Mitglieder aus ganz Europa an. Die feierliche Investitur wurde von Musikerinnen und Musikern aus Iseringhausen unter der Leitung von Matthias Reißner sowie dem Organist Thomas Maiworm aus Eichen hochklassig gestaltet.

Am nächsten Morgen fand dann die Regionaltagung der Region 1 der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen statt. Die Region 1 ist zuständig für Europa Mitte/ Nord (Deutschland, nördlich des Mains).

Bei den Vorstandswahlen wurde Bernhard Adams erneut einstimmig zum Regionalpräsidenten wiedergewählt. Generalsekretär Peter Olaf Hoffmann (Dormagen) verlieh im Anschluss Bernhard Adams für seine Verdienste um das europäische Schützenwesen das Verdienstkreuz in Silber der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen.

Neuerungen gab es bei der Wahl der beiden Referenten für Brauchtum und Medien. Gebhard Gohla (Peine) erklärte, dass er nach über 20-jähriger Vorstandsarbeit in der Region 1 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung steht. Als sein Nachfolger wurde Karl Heinz Bursmeier (Salzkotten) einstimmig gewählt. Sven Wottrich (Marienheide) wurde einstimmig im Amt des Referenten für Brauchtum und Medien bestätigt.

Regionalsekretär Friedhelm Pauen (Korschenbroich) berichtetet über die Zusammenarbeit der Region 1 mit dem Deutschen Kinderhospizverein. Die Region 1 konnte im letzten Jahr stolze 6.666 Euro für die Hospizarbeit zur Verfügung stellen. Hubertus Sieler, Ansprechpartner für Familien vom Kinderhospizverein, konnte Eindrucksvoll aus der Arbeit des Vereins berichten. Eine Hutsammlung für den Kinderhospizverein unter den Anwesenden erzielte 590 Euro, die dann von der Region auf 1.000 Euro aufgestockt wurde.

Peter-Olaf Hoffmann berichtet über die vielfältigen Aktivitäten der EGS im Rahmen der Ukraine-Solidaritätshilfe. Auch hier wurden von den Versammlungsteilnehmern 800 Euro gespendet.

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