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Eine Reise nach China

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Gruppenfoto in Hangzhou. Für die Gymnasiasten des SFG war die China-Reise ein ganz besonderes Erlebnis.
Gruppenfoto in Hangzhou. Für die Gymnasiasten des SFG war die China-Reise ein ganz besonderes Erlebnis.

Schnell verflog die Zeit während der einzigartigen China-Reise des Orchesters des St.-Franziskus-Gymnasiums aus Olpe.

Zahlreihe Erlebnisse konnten die 26 Musiker unter Leitung von Horst Sawitza und in Begleitung von Schulleiterin Dr. Gerlis Görg und Austauschkoordinator und Englisch-Lehrer Arnold Stracke beim einwöchigen Austausch mit einer chinesischen Middle School verzeichnen und viele Erfahrungen bei der dem voran gegangenen Rundreise entlang der chinesischen Ostküste sammeln. Von der Deutschen China-Gesellschaft, die alles in die Wege geleitet hat, mit einheimischen mehrsprachigen Reiseführern rundum betreut ging es noch am Ankunftstag, vorletzten Sonntag, zunächst einen traditionellen Garten in Shanghai. Nach zwei Tagen Aufenthalt wurden vor der Weiterreise nach Peking tageweise Hangzhou und Suzhou, das sogenannte Venedig des Ostens, besichtigt.

Mit dem Flieger ging es daraufhin zurück nach Shanghai, um mit dem Bus von dort aus nach Nanking zu fahren, wo die Austauschpartner auf die Gruppe warteten.

Nach einer feierlichen Ankunftszeremonie am vorletzten Samstagabend verbrachte die Gruppe zunächst einen Tag in den Familien, um dann unter der Woche jeden Morgen sogar noch früher als die Daheimgebliebenen mit ihren Partnern in die Schule zu gehen.

Die Schüler lernten beim Besuch eines Museums auch John Rabe kennen, einen hierzulande kaum bekannten Deutschen.

Er wird in China wie ein Volksheld verehrt, da er 1937 200.000 Chinesen vor den Japanern im Zuge des Nanking-Massakers gerettet hat. Das Interesse der viertausendköpfigen Schulgemeinde zeigte sich auch an den unzähligen Anfragen nach E-Mail-Adressen und allgemein vielen Bekanntschaften, die man knüpfte.

Auf Tuchfühlung mit dem alltäglichen Leben der Chinesen ging man in den Familien, in denen sich der Aufenthalt angenehm einfach gestaltete, obwohl mangelnde Fremdsprachenkenntnisse die Verständigung oft erschwerten. Positiv zeigte sich vor allen Dingen der ausgewogene Mix aus Programm und Freizeit sowie die Spontaneität der Chinesen.

Den letzten Abend verbrachte die gemischte Gruppe mit dem traditionellen Pflanzen des Freundschaftsbaumes sowie einer gemeinsamen Feier mit allen Beteiligten.

Den Schlusspunkt setzte ein bombastisches Feuerwerk zu Ehren der deutschen Gäste.

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