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Erzählen ist Erinnern

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Ernst Bohne hat seine Kriegserlebnisse für die Nachwelt aufgeschrieben.
Ernst Bohne hat seine Kriegserlebnisse für die Nachwelt aufgeschrieben.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellt in der Reihe "Erzählen ist Erinnern" Bücher von Personen vor, die ihre aufgeschriebenen Kriegserlebnisse in Buchform verfasst haben. Dazu gehört auch Ernst Bohne, wohnhaft in Meschede-Olpe, der seine Kriegserlebnisse zu Papier gebracht hat und davon ein Taschenbuch herstellen ließ.

Ernst Bohne sagt, sein Buch sei das 84. in der ganzen Bandreihe. Er ist im Besitz vom ersten bis zum letzten Buch. Die ganzen Geschichten von anderen Personen zu lesen, habe ihn inspiriert, seine Erlebnisse aus den Kriegsjahren ebenfalls für die Nachwelt niederzuschreiben.

Im März 1944 legte der 17-jährige Ernst Bohne seine Gesellenprüfung zum Gärtner ab. Sehr bald folgte die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und zur militärischen Ausbildung als Funker in Dänemark. Nach einem kurzen Einsatz in den letzten Kriegsmonaten wurde Ernst Bohne von amerikanischen Soldaten gefangen genommen. In seiner etwa einjährigen Gefangenschaft erlebte Bohne ein Rheinwiesenlager sowie mehrere Lager in Frankreich unter amerikanischer und französischer Führung. Ein Fluchtversuch führte ihn bis nach Metz, wo er aber wieder aufgegriffen und in ein Straflager gebracht wurde. Ein Kapitel des Buches ist dem Bruder Heinz gewidmet, der 1944 mit 20 Jahren im Kurland gefallen ist.

Wer schon jetzt ein Exemplar erwerben möchte, erhält dies für 8 Euro, bei Lieferungen per Post zuzüglich Versandkosten, bei Ernst Bohne, Freienohler Straße 34, 59872 Meschede-Olpe, Tel.: 0 29 03/12 89.

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