"Geschnallt:! — Gordans Gurt rettet Kinderleben"

EPHK Reinhard Schulte, Verkehrsdezernent der Kreispolizeibehörde verschenkt "Gordan das Gürteltier" an Kinder. Foto: Timo Schrage

Kreispolizeibehörde informiert über Rückhaltesysteme

Olpe. (tisch)

Im Rahmen des Nordrhein-Westfälischen Präventionsprojektes "Geschnallt:! — Gordans Gurt rettet Kinderleben" leistet die Olper Kreispolizeibehörde zur Zeit verstärkt Verkehrssiche-rungsarbeit in Form von Verkehrskontrollen. Neben der Ahndung bei Verstößen gegen die Anschnallpflicht mit mindestens 40 Euro und einem Punkt in Flensburg sollen in erster Linie Eltern über die Gefährlichkeit des Nicht- oder Falschanschnallens ihrer Kinder informiert werden. Die Beamten halten dazu für Interessierte kurze Videosequenzen bereit, die die Folgen eines Unfalls ohne Gurtsicherung auf sehr deutliche Weise aufzeigen.

Die Notwendigkeit dieser Kontrollaktionen wird durch die Unfallzahlen "passiver Verkehrsteilnehmer" in 2006 nachhaltig bestätigt: In dem Kreis Olpe wurden 3 Kinder schwerverletzt, 22 leicht. Laut Polizei wären viele Verletzungsfolgen durch richtiges Anschnallen vermeidbar gewesen.

Bei den Kontrollen erhalten die Kleinen und Großen zusätzlich das Anschnallmaskottchen "Gordan das Gürteltier". Die Gummigürteltiere sollen beiderseits Eltern wie Kinder an die Anschnallpflicht erinnern, indem sie an den Gurten der kleinen Mitfahrer befestigt werden.

Das Verkehrssicherungsprojekt "Gordan" findet außerdem Anwendung in Attendorn, Lennestadt sowie Altenhundem und soll in nächster Zeit wiederholt werden.

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