Griff nach den "Sternen"

Professor Gerd Aufmkolk erläuterte an einer Karte im großen Saal des Olper Kreishauses die Projektideen für neue Impulse an Bigge- und Listersee.

Die Aktualisierung des Freizeitangebotes an Bigge- und Listersee ist in ihren Grundzügen ein Thema, das sich als förderwürdig im Rahmen der Bestrebungen zur Regionale 2013 in Südwestfalen erwiesen hat.

Dafür gab es den ersten "Stern", auf den ein weiterer folgen soll, sobald das entsprechende Konzept ausgearbeitet sein wird. Das will ein hochkarätiges Gremium im Lauf der nächsten sechs Wochen hinbekommen, weshalb man im Olper Kreishaus am Mittwoch zu einem Workshop im großen Saal zusammengekommen war.

Kreisübergreifende Planung

Mit dabei der Nürnberger Landschaftsarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk, der bereits für die Regionale 2010 im Rheinland tätig gewesen ist.

Außerdem waren auch Vertreter der vier an die Seen angrenzenden Kommunen anwesend: Für Olpe, Attendorn, Drolshagen und Meinerzhagen. Hier schon findet sich ein Besonderheit, so die Organisatoren, denn eine kreisübergreifende Planung zwischen Kreis Olpe und Märkischem Kreis wäre vor der Kooperation im Rahmen der Regionale 2013 so gar nicht möglich gewesen. Die Fachleute trennen für ihr Konzept die beiden Seen in Schwerpunkte, etwa Sport an der Bigge- und Erholung an der Listertalsperre.

Besonders der Bereich am Bahnhof in Sondern soll umfangreich überarbeitet werden. "Der Biggesee wird auch durch die Bahn erschlossen, das ist in NRW einmalig", wie der Nürnberger Professor erklärte.

Das ist ein Pfund, mit dem durch einen großzügigen Umbau in Sondern gewuchert werden soll.

Außerdem schweben den Beteiligten die Idee einer Bildungsstätte vor, die sich mit Wasser, Natur und Umwelt beschäftigen könnte, ebenso, wie Lösungen gesucht werden, um die Anbindung der Städte Olpe und Attendorn attraktiver zu gestalten.

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