Große Verwirrung

Vor zehn Jahren trat das Podologengesetz in Kraft. Es regelt die Ausbildung zum Podologen und stellt einen Titelschutz für die Berufsbezeichnungen "Podologe/-in" bzw. "Med. Fußpfleger/- in" dar, denn: Nur Podologen dürfen medizinische Fußpflege anbieten.

"Aber es gibt noch immer Informations- und Erklärungsbedarf zum Thema Podologie, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei Ärzten und anderen medizinischen Berufsgruppen. Dies betrifft das allgemeine Berufsbild und den Tätigkeitsbereich der Podologen, die Abgrenzung von Podologie und kosmetischer Fußpflege und generell das Thema ärztliche Verordnung von podologischen Behandlungen", sagt die Olper Podologin Sabine Engels.

Nur wer eine zweijährige Ausbildung mit Abschlussprüfung an einer staatlich anerkannten Fachschule absolviert hat, darf den Titel "Podologe-/in" oder "Med. Fußpfleger/-in" führen. Sabine Engels: "Durch diese geschützten Berufsbezeichnungen können Patienten unter vielen mitunter verwirrenden Titeln schnell und einfach den qualifizierten Ansprechpartner finden." Es gilt: Podologen dürfen heilkundliche Tätigkeiten ausführen, wenn ein Patient - ob gesetzlich oder privat versichert - eine ärztliche Verordnung vorlegt.

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