Fenster an drei Geschäften eingeworfen

"Gullideckel-Einbrüche" gehen weiter - erster Augenzeuge

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Das Tatwerkzeug.

Olpe/Wenden. Die Serie der "Gullideckel-Einbrüche" im Kreis Olpe geht weiter: In der Nacht zu Donnerstag benutzten Unbekannte erneut dieses ungewöhnliche Tatwerkzeug, um in Geschäfte zu gelangen - diesmal auch in Wenden. Mittlerweile gibt es jedoch einen Zeugen.

Wie die Polizei mitteilt, hatten die unbekannten Täter zunächst versucht, gegen 02.17 Uhr in einen Supermarkt am Peter-Dassis-Ring in Wenden einzudringen. Dazu warfen sie mit einem Gullideckel das Glas einer Notausgangstür ein. Beute machten sie indes nicht: "Nach bisherigen Erkenntnissen entfernten sich der oder die Täter ohne Beute in unbekannte Richtung", erklärt die Polizei.
Ähnliches spielte sich später in Olpe ab: Gegen 3.15 Uhr störte ein Zeuge offensichtlich eine männliche Person bei der Tatausführung. Zuvor war die Verglasung einer, an der Frankfurter Straße gelegene Parfümerie, durch einen Gullideckel beschädigt worden. Nach Angaben des Augenzeugen entfernte sich "ein 20- bis 25-Jähriger, rund 180 cm großer, Mann in Richtung Franziskaner Straße. 

Polizei bittet um Hinweise

Doch es geht noch weiter: "Ein weiterer Gullideckel war gegen  4  Uhr Tatwerkzeug bei einem Einbruch in ein Schmuckgeschäft in der Martinstraße. Hier konnte eine männliche Person durch die zerstörte Verglasung der Eingangstür in das Geschäft einsteigen. Noch vor Tatentdeckung entwendete er Gegenstände im Wert von rund 100 Euro und flüchtete in unbekannte Richtung", so die Polizei.

Der Gesamtschaden beträgt 3000 Euro. Die Polizei geht, aufgrund der Begehungsweise, zunächst von einem Tatzusammenhang aus. Sie bittet um Hinweise auf den Tatverdächtigen unter der Telefonnummer 02761/9269-0. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Einbrüche sind bereits Nummer drei bis fünf mit Hilfe eines Gullideckels im Kreis Olpe. Bereits am 17. Oktober und am 19. Oktober hatten Unbekannte die Scheibe eines Schmuckgeschäftes in Olpe mit einem Gullideckel eingeschlagen.

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