Werbeträger für die Region

„Heimatverbundenheit“: 26. Südwestfalen-Lkw kommt aus Olpe

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Peter Arens (Arens Abtrans GmbH), Peter Enders, Klarissa Hoffmann (Olpe Aktiv), Markus Bröcher stellvertretender Bürgermeister Olpe) und Patrick Bonzel (Südwestfalen Agentur, v.l.) bei der Vorstellung des Lkw.

Olpe. „Natur, Wirtschaft und Kultur“ heißen einige der Schlagwörter auf dem neuen Südwestfalen-Lkw. Zu sehen sind Schnappschüsse der Bigge und der mittelalterlichen St.-Martinus-Kirche aus der Vogelperspektive, in Polaroids auf gräulicher Holzoptik eingerahmt: Pünktlich zum Stadtfest-Wochenende hat die Südwestfalen Agentur gemeinsam mit Olpe aktiv e.V. ihren 26. Werbeträger für die Region eingeweiht.

Den ganzen Tag konnten Besucher den Transporter bestaunen, bevor er seine erste richtige Autobahnfahrt zu Gesicht bekommt. „Als Unterstützer hat man mit diesem Projekt super die Möglichkeit, Heimatverbundenheit auszudrücken“, erläuterte Peter Arens, Geschäftsführer der Transportfirma Arens Abtrans GmbH, bei der Präsentation des Lkws.

Der grau-schwarze Kraftwagen ist ein Teil der Regionalmarketing-Kampagne „Südwestfalen- Alles echt!“. Sein „Urahn“ gab bereits 2015 von Burbach aus Gas – aus der innovativen Idee, auf Deutschlands Autobahnen für Südwestfalen als Wirtschafts- und Kulturregion zu werben, ist eine ganze Lkw-Generation entsprungen. Ob Lennestadt, Attendorn oder jetzt auch Olpe: Ein Verschmelzen der Kommunen zu quasi einer „verdörftlichen“ Region sei in diesem Vorhaben angesagt, wie Marie Ting, Leiterin des Regionalmarketings der Südwestfalen Agentur zusammenfasste.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Markus Bröcher war begeistert: „Olpe rund um das kühle Biggewasse ist Heimat für Industrie und Mensch. Ich denke, die Bilder auf dem Lkw sind Trailer genug, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer anzulocken.“

Region mit fünf Achsen

Fünf Achsen hat solch ein Lkw. Fünf Achsen, wie sie auch für die übernommenen Regionen der Südwestfalen Agentur stehen könnten: Im Hochsauerlandkreis, Märkischen Kreis, Kreis Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest will sie Wirtschaft und Politik vereinen. Mit dem Ziel, konkurrenzstark gegenüber anderen Wirtschaftsstandorten sein zu können. Deswegen wird sie nach zwölf Jahren in 2025 ein weiteres Mal den Aktivitätsrahmen für die REGIONALE planen.

Wer also noch nicht einen Südwestfalen-Lkw aus seiner Stadt herumfahren lassen hat, kann sich melden – immerhin waren zum Ideenbeginn nur zehn Lkws geplant. Mehr als verdoppelt haben sie sich bereits. Vielleicht ist tatsächlich der eine oder andere Autofahrer im Ruhrgebiet auf der Suche nach einer Region mit „weichen Standortfaktoren“ für ihn als oder seine Arbeitnehmer. Denn fest steht: Wer einmal nach Südwestfalen auf Rädern hingerollt ist, wird nur zu gerne für eine Atempause in der Sauerländer Ruhe anhalten.

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