Mit Herzkissen helfen

Nach genauen Plänen stellen die Frauen der kfd Neu-Listernohl die Herzkissen her, um erkrankten Frauen zu helfen.

Die Helferinnen der kfd Neu-Listernohl haben 110 Herzkissen genäht, mit denen sie an Brustkrebs erkrankten Frauen helfen wollen. Und die Hilfe kommt offensichtlich gut an.

Durch einen Bericht in einer Zeitung wurden die Frauen der kfd auf die Aktion "Heart Pillow Project" aufmerksam. Ursprünglich kommt die Idee aus Amerika und wurde von einer dänischen Krankenschwester über den "großen Teich" nach Europa gebracht. es geht darum, mit speziellen Kissen, die die Form eines Herzens haben, Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind, Linderung zu verschaffen.

Linderung nach Operationen

Die Herzkissen sollen helfen, den Druckschmerz nach der Operation zu mildern. Durch die etwas längeren "Ohren" können sie bequem unter die Achselhöhlen geklemmt werden.

Die Helferinnen der kfd setzten sich zusammen, nähten und befüllten 50 dieser Kissen. Dabei mussten sich die Frauen nach genauen Vorlagen richten. Der Zuschnitt musste aus dem Internet herunter geladen werden und auch die spezielle Füllwatte musste erst aus Bayern besorgt werden. Die 50 fertig gestellten Kissen wurden erstmals im Herbst 2010 an den Verein "Kompetenz gegen Brustkrebs" in Olpe übergeben.

Dieser Verein feierte vor Kurzem sein 10-jähriges Bestehen. er hat es sich zur Aufgabe gemacht, an Brustkrebs operierten Frauen durch Seminare und monatlichen Kaffeegesprächen zu helfen, mit ihrer Situation umzugehen und in ein normales Leben zurück zu finden.

Nach einem halben Jahr waren die Herzkissen dann aber "aufgebraucht". Als die Anfrage nach "Nachschub" aus Olpe kam, setzten sich die Neu-Listernohler Frauen wieder zusammen und nähten erneut 60 Kissen. Auch diese wurden in Olpe abgeliefert.

Die Helferinnen der kfd Neu-Listernohl haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch weiterhin Herzkissen herzustellen, um diese an betroffene Frauen weiterzugeben.

"Allein der Gedanke, auch mal betroffen sein zu können, treibt uns immer wieder an", erklären die Frauen, die sich freuen, auf diesem Wege helfen zu können.

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