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Impulse geben

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Verschiedene Generationen: Rund 160 Besucher versammelten sich an der gedeckten Brottafel zur Verkostung.
Verschiedene Generationen: Rund 160 Besucher versammelten sich an der gedeckten Brottafel zur Verkostung.

Impulse zum Thema „Brot“ standen auf dem Programm: Angefangen mit kurzen Vorträgen von Landwirt Herbert Stipp zum Thema „Brot und Ackerbau-wovon leben wir morgen?“ und Reinhard Hesse von der Bäckerei Hesse, der erklärte, worauf es bei einem guten Brot ankommt.

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Der Kurzfilm „Taste the waste“ konfrontierte alle Anwesenden mit der Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Denn wer weiß schon, dass jeder zweite Kopfsalat aussortiert und jedes fünfte Brot ungekauft entsorgt wird? Erschreckende Ergebnisse, die die Menschen zum Umdenken anregen sollen. Eine Schülergruppe einer Kölner Hauptschule hatte sich eine Woche lang mit diesem Thema beschäftigt und in einem Musikvideo ihre Meinung und Ergebnisse veranschaulicht.

Interessante Aspekte und Fakten zu diesem Grundnahrungsmittel wurden den Besuchern nahe gebracht und regten zum Nachdenken an. „Brot als Symbol für Natur, Leben, Kultur und Gottes Gnade“-all diese Themen wurden im Laufe des Abends aufgegriffen und diskutiert.

Rund 160 Besucher folgten der Einladung und verbrachten einen abwechslungsreichen, aber auch tiefgründigen Abend mit den Ordensschwestern und versuchten mit den verschiedenen Programmpunkten und Gesprächen ihren wirklichen „Lebens-Mitte-Ln“ auf die Spur zu kommen.

Um 23 Uhr fand die Abschlussfeier in der Mutterhauskirche statt, in der Pater Christoph Hammer und Schwester Getrudis eine Dialogpredigt führten. In dieser Feier ging es um einen weiteren Aspekt des Lebensmittels: „Ich bin das Brot des Lebens“ - die Anbetung Gottes. Musikalisch mitgestaltet wurde die Feier von dem Chor „Voices“ an St. Martinus unter der Leitung von Dieter Moers.

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