"Olpe in Geschichte und Gegenwart"

Der Heimatverein Olpe präsentiert das Jahrbuch 2019

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Stellten das neue Jahrbuch vor: Gerhard Burghaus, Ingo Sondermann, Bürgermeister Peter Weber, Axel Stracke und Josef Wermert (v.l.).

Olpe – Bürgermeister Peter Weber stellte gemeinsam mit Mitgliedern des Heimatvereins Olpe das „sehr umfangreiche“ Jahrbuch 2019 vor.

Es sei ein „rund um gelungenes Jahrbuch, das von der Historie kommt und bis in die Gegenwart geht“. Olper Originale werden durch die Geschichten und Nachrufe am Leben erhalten.  „Olpe in Geschichte und Gegenwart“umfasst eine Gesamtspanne mit lesenswerten Beiträgen von über 20 Autoren. Enthalten sind Berichte aus der Stadtgeschichte, über Kunst, Kultur und Heimatpflege, über Personen wie Mutter M. Clara Pfänder, der Gründerin der Kongregation der Franziskanerinnen. Axel Stracke, der 1. Vorsitzende des Heimatvereins, bedankte sich bei der Stadt Olpe für die Bereitstellung von Josef Wermert, dem Leiter des Stadtarchives, der die redaktionelle Arbeit für das Jahrbuch übernahm. Der Umfang des Buches sei überraschend groß und damit auch die Finanzierung, die zum Teil von der Stadt, Sponsoren, Spenden, aber auch durch Werbung im Buch übernommen wurde. 

Suche nach Beiträgen 

„Beiträge für das nächste Jahrbuch liegen schon bereit“, so Wermert, der die intensive Arbeit erläuterte. Das ganze Jahr wird am Buch gearbeitet, das für Bürgermeister Weber ein „Nachschlagewerk“ ist aufgrund der Jahresübersicht, den Berichten und Nachworten. Ein Beispiel ist der Bericht über Paul Sanges von Stefan Kleine. „Er ist beispielhaft für Menschen, die in Olpe gelebt haben“, erzählte Josef Wermert. Viele der Informationen für Geschichten sei mündlich überliefert und anderes brachte „erstaunliche Erkenntnisse“ wie der Leiter des Stadtarchives Josef Wermert betonte. Immer wieder tauchten Quellen auf, die erwähnenswert waren. Das Team des Jahrbuches ist immer auf der Suche nach weiteren, interessanten Beiträgen für den nächsten Band. Begleitet wurde die Vorstellung des Jahresbuches mit dem Schwelgen in Erinnerungen. Gerhard Burghaus erzählte von der Situation nach dem Krieg, nachdem sich Bürgermeister Weber fragte, wie es wohl gewesen sei. 

Anstehende Jubiläen 

Des Weiteren wurden die Jubiläen angesprochen, die nächstes Jahr in Olpe anstehen. So zum Beispiel „75 Jahre Kriegsende“, „200 Jahre Stadtbrand und Wiederaufbau“ sowie der ersten Erwähnung von Olpe in einer Urkunde vor 800 Jahren. „Ich verspreche, der nächste Band wird nicht so dick“, schmunzelte Axel Stracke zum Abschluss.

Das Jahrbuch kann im Foyer des Rathauses für 20 Euro erworben werden. Für Mitglieder des Heimatvereins ist es kostenlos.

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